Was ist der Sinn des DenKens?

Was ist der Sinn des DenKens – oder das Ziel des DenKens?

Ulrich H. Rose vom 15.12.2008. Ursprung = Nr. 107 in DB

Unsere hochkomplexe Welt ist vom einzelnen Menschen nicht mehr zu erfassen. Ein einzelner Mensch kann nicht das gesamte Gedankengut/ Gedankenschlecht aller Menschen in sich vereinen. Einzig im Internet ist das Gedankengut und auch das Gedankenschlecht der Menschheit in etwa zu finden – nur es ist nicht mehr von einem einzelnen Menschen in all seiner Komplexität zu erfassen.

Siehe dazu "Wissenwiedergeber" (DI)

Sollte es doch einzelne Menschen geben, die dieses umfassende Wissen größtenteils in sich vereinen, so ist anzuzweifeln, ob sie sich bei der Vielfalt der Daten noch orientieren können. Macht es dann Sinn einen Teil dieses umfassenden Wissens durch Denken und vor allem durch Nachdenken zu erfassen und überblicken zu wollen? – und welchen Teil? – den eines Schreiners, der in nahezu idealer Art und Weise seinen Werkstoff Holz erfasst, ihn bearbeiten, verformen, ihn veredeln kann? Oder das Wissen eines EDV-Spezialisten, eines Bauern, eines Physikers, eines Gärtners, u.s.w.?

Hinzu kommen z. Bsp. für einen Schreiner noch die Dinge, um sich in seinem Leben zurechtzufinden, um sich zu behaupten?
Einfluss nehmend sind hier: Die Familie, die Freunde, die Kunden, die Lieferanten, das Finanzamt, der Arzt, das Kreditinstitut, der Kreditberater, der Psychologe (bei Problemen), die Kirche, der Glaube, u.s.w. Hier sind immer Abgleiche zu machen zwischen den eigenen Interessen und den Interessen Anderer.

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Liegt hier der Sinn des Denkens darin dies alles unter einen Hut zu bringen – im Abstimmen aller Prozesse miteinander zum Erreichen des individuellen, optimalen Ergebnisses?

 

Was ist ein optimales Ergebnis?

a. materiellen Erfolg zu haben?

b. zufrieden zu sein?

c. oder Beides: materiellen Erfolg zu haben und zufrieden sein?

 

Hier könnte eher der Sinn des Denkens zu finden sein.

Es könnte vielleicht das Ziel des Denkens sein zufrieden zu sein.

Nur, wer ist in der Lage, sich im Kontext mit der Umwelt zu sehen und zu verstehen und daraus Feststellungen auf seine Zufriedenheit hin abzuleiten?

 

Wem ist es gelungen durch Nachdenken (Nr. 123) sich selbst zu verstehen?

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Wer ist in der Lage sich durch Nachdenken in seinen Handlungen zu verstehen - und warum man so handelt?

 

A. weil man vielleicht eine, nicht mehr bewusste Prägung im Kindesalter erlitten hat?

B. weil man allgemeinen, zum Teil dummen Meinungen aufgesessen ist, diese als solche nicht erkannt hat, und deren Inhalt, ohne kritische Prüfung, übernommen hat?

Beispiel: "Immanuel Kant, ein irrer Wirrer"

C. weil man triebhaft und rücksichtslos handelt, ohne dies kontrollieren zu können?

Siehe "Soziopathen"

D. weil man Serotonin-Schüben erliegt und dadurch evtl. zu sorglos handelt?

E. weil man Serotonin-Mängeln erliegt und dadurch evtl. zu vorsichtig handelt?

F. weil man Dopamin-Schüben erliegt und sich dadurch evtl. überschätzt?

G. weil man Dopamin-Mängeln erliegt und dadurch gar nicht handelt?

H. weil man gerade müde ist und seine Gehirnleistung dadurch geringer ist als sonst ?

I. weil man/frau zuviel Testosteron in sich hat und dadurch dominanter und wenig einfühlsam ist?

J. weil man/frau zuviel Östrogen in sich hat und dadurch einfühlsamer und wenig dominant ist?

I und J zeigen die typischen Unterschiede von Mann und Frau auf, es gibt dazu natürlich auch die Ausnahmen. Und untereinander gibt es noch:

K. das Oxytocin, welches die Zurechnungsfähigkeit und das Einschätzungsvermögen von Geschlechtspartnern stark reduziert.
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Was bleibt übrig an Möglichkeiten, die ich denken kann um die anfänglich aufgestellte Frage, was ist der Sinn des Denkens beantworten zu können?

Jetzt kann man schlussfolgern, dass auch das Erreichen der Zufriedenheit nur ein Aspekt des Denkens, aber nicht das Ziel sein kann – und bei den aufgeführten Einflussnahmen – habe ich nur richtig gedacht, weil richtig gehandelt, hätte ich anders gedacht, wenn ich anders gehandelt hätte, oder sind die Stoffwechsel-Prozesse im Gehirn maßgeblich daran beteiligt, dass ich mich zufrieden fühle, dass ich zufrieden bin?

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Überlegen wir weiter:
Das Ziel des Denkens kann nur sein sich über das Denken selber klar, besser bewusst zu sein.
Wenn ich weiß, was beim Denken wichtig ist um zur Zufriedenheit zu kommen, dann kann ich auch über das Ziel oder den Sinn des Denkens nachdenken.

Was ist gut, wichtig und richtig für das Denken?


Orientierungen, Orientierungen und immer wieder Orientierungen.

Was sind Orientierungen? = Eckpfeiler = Die 10 menschliche Grundwerte

Mittels der "10 menschlichen Grundwerte" wird jede neue Information im Gehirn durchleuchtet und mit Abgespeichertem verglichen. Danach erfolgt eine Einordnung der neuen Information und entsprechender Ablage im Gehirn oder auch der Nichtablage.

Wer zuordnen kann, der bekommt Ordnung in sein Gehirn.
Wer Ordnung in seinem Gehirn hat wird neue Information besser bewerten und zuordnen können.
Wer bewerten kann wird für sein weiteres Leben Werte definieren.
Wer Werte definiert wird sich neue Ziele setzen können um die definierten Werte zu festigen.


Wer die definierten Werte als richtig erkennt und sie mit seiner Umwelt vergleicht, der wird evtl. zu Erkenntnissen in seinem Denken kommen.

Wer erkennt, dass sein Denken richtig ist, der kann Folgendes mit Sicherheit verstehen:


Der Sinn des Denkens ist, sich Eckpfeiler* im Gehirn zu schaffen, die Orientierung ermöglichen.  * menschliche Grundwerte
Mittels des Denkens können neue Informationen zu den Eckpfeilern zugeordnet werden, die ein Verstehen der neuen Informationen ermöglichen.

 

Der Sinn des Denkens ist zu verstehen.

Der Sinn des Denkens ist zu verstehen, geistig zu reifen um Bewusstsein zu entwickeln, und um weise zu werden. Wer weise ist kann sich der Manipulation entziehen.

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Der Sinn des Denkens ist sich nicht manipulieren zu lassen.

Wer sich nicht manipulieren lässt ist frei im Denken.

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Der Sinn des Denkens ist frei zu sein.

Wer im Denken frei ist, der kann Glück empfinden.
Warum? Glück kann nur von Innen kommen. (siehe Verstehen eigener Handlungen, Serotonin, Dopamin)

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Der Sinn des Denkens ist

glücklich sein.

Wer glücklich ist, der hat den Sinn des Denkens verstanden, (auch ohne nachdenken!)

denn Glück ist nicht mehr zu steigern.

Dieses, im Glücksgefühl endende Denken ist in seiner Qualität nicht mehr zu steigern.

 

Der Sinn des Denkens ist:

Sich in seinem Denken zu verstehen, im Denken frei zu sein - durch das Denken frei zu werden - mit der Folge Glück empfinden zu können.  Ulrich H. Rose vom 15.12.2008

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Meine Definition von Glück vom 03.12.1996:

Glück bedeutet Bewusstsein und Unterbewusstsein in Einklang zu bringen.

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Frei denkende Menschen lassen sich nicht fremdbestimmt steuern.

Das ist gut, dies wäre gut.
Leider sind nur wenige Menschen in der Lage durch
DenKen frei zu werden, durch DenKen einen glücklichen Zustand zu erreichen.

Siehe dazu die Nr. 156 "
Wann denke ich?" und "Die Prinzipien des Denkens" vom Januar 2011

Ulrich H. Rose vom 15.12.2008

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Siehe auch "Eigenes Denken von Albert Schweitzer" (Nr. 143)

und "
Das Denken in den Epochen"

und das
immaterielles Gedankenkonzentrat in einer Gedankenwolke

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Der Sinn findet sich nicht in der Gehirnmasse wieder,
er ist nur „ in sich“ zu finden.

(Der Unterschied von Gehirn zu Gehirn und zum Begriff „Sinn“)
Ulrich H. Rose vom 29.03.2013

 

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Spruch von Ulrich H. Rose zum glücklich sein. Eine Voraussetzung, um glücklich zu sein ist, sich selbst und andere zu akzeptieren. UHR vom 22.02.2009

 

Die 10 menschlichen Grundwerte:

Die 10 menschlichen Grundwerte des Lebens. Wer den Anfang und das Ende versteht, das ist "zugeben können" und "Liebe geben", dem braucht man den Mittelteil nicht erklären.


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Der Sinn des Denkens ist:

Der Sinn des Denkens ist: Sich in seinem Denken zu verstehen, im Denken frei zu sein (durch das Denken frei zu werden) mit der Folge Glück empfinden zu können.
UHR vom 15.12.2008


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Vom Denken bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen, die Intelligenz und Verstand zu Bewusstsein, Vernunft Liebe und Glück zu Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 4 Milliarden gelangt zur Weisheit, also kaum einer auf diesem Planeten Erde.

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir  "Die Bewusstseinsebenen"an.

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Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose:

 

Der blinde Fleck beim Denken. Daraus ergibt sich: a. Je gescheiter, desto uneinsichtiger. b. Je gescheiter, desto kategorischer. c. Je gescheiter, desto kompromissloser. d. Je gescheiter, desto dogmatischer. e. Je gescheiter, desto unreflektierter im Denken und Handeln. f. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Menschen. g. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Umwelt. Ulrich H. Rose vom 09.08.2010
 

Siehe dazu auch "Der blinde Fleck beim Denken" (DI)
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