Vernunft gegen CO2-Steuer

Ulrich H. Rose vom 07.05.2019

(angedacht ist eine Steuer von 40.-€ pro Tonne CO₂)

Laut Weltklimarat liegen die Pro-Kopf-Emissionen jedes Erdenbürgers bei mehr als zwei Tonnen CO2 pro Jahr. Dazu mehr am Schluss dieser Abhandlung. Stichwort: Die Existenz besteuern!

 

Einführung in das Thema mittels des Schlagwortes Bienensterben:

 

Dazu eine gute Recherche vom SWR in Faktencheck:

https://www.swr.de/insekten/faktencheck-aktionsplan-was-tun-gegen-das-insektensterben/-/id=22329452/did=21459402/nid=22329452/qwk696/index.html

 

Was bisher geschah ...

 

Mai 2017: Die Deutschland-Korrespondentin der Fachzeitschrift Science, Gretchen Vogel, berichtet über die Erhebungen des Entomologischen Vereins in Krefeld, wonach in manchen Gebieten Deutschlands die Masse der Insekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen ist.

Der SWR greift als eines der ersten Massenmedien das Thema auf. Es folgte eine Welle der Berichterstattung. War in der Vergangenheit meist immer nur vom "Bienensterben" die Rede, wird nun das "Insektensterben" zum geflügelten Wort.

 

Oktober 2017: Eine Studie untermauert die Zahlen des Krefelder Vereins. Jetzt ist das Thema in der Politik angekommen.

 

Dezember 2017: Die EU-Kommission muss über die Verlängerung des Herbizids Glyphosat entscheiden. Dabei spielt die mögliche Wirkung von Glyphosat auf Insekten zwar noch eine untergeordnete Rolle. Dennoch werden jetzt in der öffentlichen Diskussion beide Themen seitdem oft in einem Atemzug genannt. Die Kommission beschließt, Glyphosat für weitere 5 Jahre zuzulassen - dann soll Schluss sein.

 

Januar 2018: In Frankreich sind jetzt Neonicotinoide verboten.

 

April 2018: Die neue Umweltministerin Svenja Schulze ein Glyphosatverbot noch in dieser Legislaturperiode an - als Maßnahme gegen das Insektensterben. Doch nach Einschätzung der meisten Experten spielt Glyphosat beim Insektensterben eine untergeordnete Rolle. Als Unkrautvernichtungsmittel gilt es noch als insektenverträglicher als manche Alternativsubstanz.

 

27. April 2018: Die EU verbietet drei Neonicotinoide im Freiland.

 

Mai 2018: Umweltministerin Schulze und Landwirtschaftsministerin Klöckner kündigen einen gemeinsamen Aktionsplan gegen das Insektensterben an.

 

September 2018: Eine Studie zeigt, dass Glyphosat in der Lage ist, das Immunsystem von Bienen zu schwächen. Sie findet Beachtung, weil damit eine direkte Wirkung von Glyphosat auf Insekten belegt ist.

 

9. Oktober 2018: Forscher belegen ein Insektensterben auch im tropischen Regenwald - in vergleichbarer Größenordnung wie in Deutschland. Hier spielt vor allem der Klimawandel eine Rolle.

 

11. Oktober 2018: Umweltministerin Schulze konkretisiert den Aktionsplan. Sie will 100 Millionen Euro für den Insektenschutz bereit stellen. Damit soll unter anderem ein umfangreiches Insektenmonitoring finanziert werden. Schulze will außerdem das Düngen von Ackerrandstreifen verbieten und in ökologisch besonders schutzbedürftigen Bereichen Pflanzenschutzmittel verbieten. Glyphosat solle nur noch zum Einsatz kommen, "wo und soweit dies absolut nicht anders geht".

 

19. Oktober 2018: Führende deutsche Insektenforscher fordern in einem 9-Punkte-Plan die Politik zum Handeln auf. "Der dramatische Rückgang der Insekten zeichnet sich bereits seit Jahrzehnten ab und wird unabsehbare ökonomische und ökologische Folgen haben, wenn wir alle nicht endlich handeln", warnt der Insektenkundler Lars Krogmann.

 

31. Januar 2019: Die ÖDP in Bayern startet das Volksbegehren "Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern", auch genannt "Rettet die Bienen".

 

31. Januar 2019: Die erste globale Studie zum weltweiten Insektenrückgang erscheint.

 

Die Autoren Francisco Sánchez-Bayo und Kris A.G. Wyckhuys werten 73 bestehende Untersuchungen aus. Die meisten von ihnen stammen aus den USA und Europa. Die Studie kommt zum Ergebnis: 40 Prozent der Insektenarten seien bedroht. Vor allem Schmetterlinge, aber auch Hautflügler (Bienen, Wespen, Ameisen usw.) und Käfer. Bei den Libellen sowie den Stein- und Köcherfliegen seien schon viele Arten verloren gegangen. Hauptursache seien laut den Autoren: der Verlust an Lebensraum durch die intensive Landwirtschaft und zunehmende Verstädterung.

 

14. Februar 2019: 1,7 Millionen Menschen unterschreiben in Bayern das Volksbegehren "Rettet die Bienen". Somit übertrifft das Ergebnis die erforderliche Schwelle von 10 Prozent der Stimmberechtigen deutlich: Mit einer Beteiligung von mehr als 18 Prozent ist es erfolgreicher als jedes andere Volksbegehren in Bayern. Es findet Nachahmer in anderen Bundesländern.

 

26. März 2019: Eine britische Studie zeigt, dass viele bestäubende Insektenarten in den letzten 30 Jahren in Großbritannien zurückgegangen sind. Allerdings haben auch einige Arten vom Eingriff des Menschen in die Natur profitiert, zum Beispiel die Hummel. Die wird besonders in der Landwirtschaft benötigt und wird daher besonders geschützt.

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Für mich ist – gefühlt – das Thema seit 2 Wochen, seit Ende April 2019 in der Politik angekommen. Seitdem hetzen die Politiker von einem zum nächsten Medientermin. Vor allem im Europawahlkampf (Wahl vom 23. bis 26. Mai 2019) geht es aktuell vorrangig um das Insektensterben, scheinbar vergessen sind die Menschen.

Indirekt geht es dabei natürlich auch um die Menschen, da uns in den Medien tagtäglich  nahe gebracht wird, wie komplex diese Welt ist, und wie auch das Insektensterben uns Menschen bedroht. (Bodeninsekten = Bodenauflockerung = bessere Ernten, Luftinsekten = Bienen = Bestäubung = höhere Obsternten, u.s.w.)

 

Was wird hier am meisten übersehen: Der Mensch ist das Lebewesen, welches diesem Planeten, den anderen Tieren und den Insekten und dem Klima am meisten schadet. Prof. Heinz Haber hatte das uns in den Siebzigerjahren verdeutlicht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass er alles als Gift bezeichnete, was eine gewisse ppm-Grenze übersteigt. Ab ca. 8 Mrd. Menschen ist diese Grenze erreicht. Nicht nur alleine durch seine Menge (7,5 Mrd.) ist der Mensch eine Belastung für unseren Planeten, auch durch seine Masse* (7,5 Mrd. x 80kg = 600 Mio. Tonnen) wirkt er mittlerweile selber toxisch.

* Verschmutzungsgrad

 

 

Nun komme ich auf meine Überschrift hier zurück „Vernunft gegen CO2-Steuer“.

Zuerst möchte ich die Vernunft näher beleuchten. Im Artikel 1 der Menschenrechte* heiß es: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ * in dem 5 Lügen und eine frommer Wunsch enthalten sind

 

Aha, im Artikel 1 der MR wird allen Menschen Vernunft und Gewissen unterstellt.

Schauen wir uns jetzt mal die Menschen hinsichtlich Vernunft und Gewissen genauer an, insbesondere die gescheiteten Menschen unter uns, die es in führende Positionen gebracht haben, wie z. Bsp. die Europaabgeordneten, die sich in ein paar Tagen zur Wahl stellen werden: Diese gescheiten Menschen haben ganz sicher Vernunft und Gewissen in sich vereint, oder?

 

Da drängt sich mir als Logiker schon die erste Frage auf:

A. Wenn die Menschen Vernunft hätten, warum wählen die Menschen so unterschiedliche Parteien und warum stellen sich so viele Menschen für die unterschiedlichsten Parteien zur Wahl? In der Frage liegt für Logiker schon die Antwort! Für Dich auch?

 

Hier ist Zeit zum Nachdenken: ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

 

Und? Eine logische Antwort gefunden?

 

Hier die logische Antwort: Wenn es Vernunft bei den zu Wählenden gäben würde, dann würden diese zum Wohle aller Menschen handeln und alle zusammenarbeiten, rechtzeitig Fehlentwicklungen erkennen und etwas dagegen unternehmen. Tun sie das? Wie wir sehen tun sie das nicht. Sie werden eher von Lobbyisten umgarnt und spielen deren schlechtes Spiel.

 

3 extrem schlimme Beispiele dazu:

Die Zuckerlobby in Amerika und der Low-Fat-Industrie, mit der Folge von immer mehr dicken Menschen, was zu weiteren Senkungen bei medizinischen Grenzwerten, wie dem Blutzucker, Cholesterin und dem Blutdruck führte. Im ersten Falle wird überall viel zuviel Zucker an die Menschen verfüttert, und die Low-Fat-Industrie erzeugt bei den Menschen andauernde Hungergefühle mit der Folge, dass weltweit die 3-fache Menge an Lebensmitteln produziert werden muss. Dafür braucht es dann Unmengen an Vernichtungsmitteln für Schmarotzer und Mitesser, wie z. Bsp. Glyphosat.

Wenige verdienen daran sehr gut und haben kein Interesse, dass wir gesund und vernünftig leben - im Einklang mit der uns umgebenden Natur!

 

Die zu Wählenden, die arbeiten nur für sich und denken nur an sich. Nach außen hin geben sie den Wählern gegenüber den Eindruck ab, dass sie für alle Menschen wären. Dies ist zwingend notwendig, diesen Anschein zu erwecken. Ansonsten würden sie nicht wiedergewählt werden und verlören ihre Macht. Dazu ist es immer notwendig, dass wir zum Interessenausbau der zu Wählenden (und auch der Lobbyisten) angelogen werden.

(Wer lügt, wie gedruckt und ohne Skrupel? Donald Trump, ein Soziopath)

 

Eine lange und notwendige Einführung in das Thema Vernunft und CO2-Steuer.

 

Ahnst Du schon, wohin es hinauslaufen wird?

Richtig! Ganz sicher nicht in Richtung der Vernunft, denn bei den Wählern ist ebenfalls keine Vernunft anzutreffen, geschweige denn, an diese Vernunft zu appellieren!

 

 

Nur Trends und Hypes bringen Veränderungen, nicht die Vernunft. Ulrich H. Rose vom 07.05.2018

Dies zum aktuellen Hype im Volk und in den Medien „Wir steuern auf eine Ökokatastrophe zu“ im Frühjahr 2019, ausgelöst durch das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern „Rettet die Bienen“ und die Freitagsdemos der Schulpflichtigen.

 

Hinauslaufen wird es vorrangig – wenn kein Trend oder Hype einsetzt – auf Gesetze, Verbote und Strafen, die CO₂-Steuer.

 

Verabschieden wir uns deshalb von der Vernunft,

streichen wir die Vernunft in unserem Wortschatz!

 

Die CO2-Steuer kommt bei den Bürgern nicht gut an:

62 Prozent der Deutschen sind laut „Deutschlandtrend“ gegen eine Abgabe auf Sprit und Heizöl. 34% dafür. Meldung am 03.05.2019 in der Wirtschaftswoche.

Nur Trends und Hypes bringen Veränderungen nicht die Vernunft. Spruch von Ulrich H. Rose vom 07.05.2019

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Die tumbe Masse Mensch ist nur durch Trends oder Gesetze und Verbote einigermaßen steuerbar. Spruch von Ulrich H. Rose vom 07.05.2019

Wenn Du den Inhalt der beiden Bücher "PSYCHOLOGIE DER MASSEN" von Gustave Le Bon und "Schnelles Denken - langsames Denken" von Daniel Kahneman zusammenfasst, dann wirst Du verstehen, dass mit TUMBE MASSE alle Menschen, gescheite, wie weniger gescheite gemeint sind.

 

Alle Menschen, das ist hier provozierend gemeint.

 

Ich hoffe, Du bist die Ausnahme. Dann ein Wunsch an Dich:

Solltest Du der Meinung sein, dass meine Gedanken verbreitungswürdig sind, dann helfe mit diese zu verbreiten. Erzeuge erst mal einen Hype über Social Media, wie Facebook, Twitter, Instagram,YouTube, etc.*

Wenn sich daraus ein Trend ergibt - super! Anders geht es leider nicht.

* Ich bin nicht dabei 

"Was willst Du machen, wenn Du nichts machst?"

 

Was sagen aktuell die Deutschen zur CO2-Steuer?

62% sind dagegen, 34% dafür.

Aha, hier wird wieder überwiegend kleingeistig nur an sich gedacht.

Anderes ist zweitrangig - was es auch sein mag.

 

Mein Kommentar dazu:

Wenn die Vernunft nur ansatzweise auf diesem Planeten anzutreffen wäre, dann bräuchten wir keine CO2-Steuer, dann würde es dieses Problem der globalen Erwärmung nicht geben.

Gäbe es sie trotzdem, die Erderwärmung, dann würde sie ganz sicher vernünftig angegangen werden.

Übrigens: Schon mal darüber nachgedacht, Du emittierst CO₂ beim Ausatmen. Auch wir Menschen sind - bei unserer Menge von 7,5 Mrd. ein erheblicher CO₂-Emittent. Darauf sollte doch eine Steuer behoben werden. Das wären dann ca. 100.-€/Jahr CO2-Steuer!

Weitere denkbare Besteuerungen: Deine Existenz oder die Unvernunft besteuern? ;-)

Lies dazu erst mal den nächsten LINK zur Vernunft.

 

Hier erfährst Du mehr über die Vernunft. (ER DAW 23)

 

Diese Abhandlung wird zu gegebener Zeit noch ergänzt und verfeinert.

Ulrich H. Rose am 07.05.2019 14:30

 

Eine ideale Ergänzung ist "Der Glyphosat-Wahnsinn"

 

Das nächste Kapitel: "Aktueller Wahnwitz und Irrsinn"

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