Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Dieser Titel "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" hat nichts mit dem gleichnamigen Buch von Paul Watzlawick gemein, welches 2002 erschien. Diesen Titel habe ich mir 1 Jahr zuvor, im Jahr 2001 erdacht. Meine Abhandlung "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" ist ursprünglich vom 22.11.2001 und wurde ergänzt und überarbeitet am 25.03.2002 + 07.01.20015 + 27.09.2014.

Heute, am 08.03.2017, wurde alles total überarbeitet - weil das notwendig war.

 

"Wie wirklich ist die Wirklichkeit" war meine erste "philosophische" Abhandlung und eine zwingend notwendige, um Ordnung in mein DENKEN zu bekommen. Das Original ist noch in Definition-Bewusstsein.de unter der Nr. 48 zu finden.

 

Zuvor schrieb ich 1999 "Die menschlichen Grundwerte" und 1987, "Das unendliche endliche Universum".

 

Ich denke, dass solche Gedanken, über die Wirklichkeit nachzudenken, viele Menschen zu Beginn einer Denkkarriere haben dürften, um erst mal Ordnung im Selbst und in Bezug zur Umwelt zu finden.

 

Mir sind heute, am 08.03.2017, meine Gedanken von 2001 (Nr. 48) nicht mehr so ganz flüssig und auch schlüssig nachzulesen. Dies so beurteilen zu können hat den Grund, dass ich mir damals in der Zeit von 2001 bis ca. 2008 zum Ziel setzte Begriffe, die nicht sicher und treffend definiert waren, wie Intelligenz und Bewusstsein, vorzunehmen. Erst im August 2015 begann ich für mich Ordnung zum Begriff "Begriff" zu schaffen. Dies was mit deutlichen Anfangsschwierigkeiten verbunden, so dass ich die Arbeit 1 1/2 Jahre liegen ließ, da sie mir damals als zu schwer erschien. Das Überarbeiten begann ich gestern und schon während dem Überarbeiten bemerkte ich, dass auch die Begriffe unterteilt gehören in starke bis schwache Begriffe. Diese Arbeiten führten dazu mir "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" durchzulesen mit folgendem Ergebnis: Diese Abhandlung von 2001 ist nicht wirklich korrigierbar, da damit kaum etwas zu verbessern wäre. Diese Abhandlung von 2001 ist nur neu zu schreiben, damit sich der tiefere Sinn zeigt. Und das mache ich jetzt!

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Heute, am 08.03.2017, da würde ich mir nicht mehr die Frage "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" stellen.

 

Die Wirklichkeit ist für mich heute, im Jahr 2017, ganz eindeutig erklärbar und definierbar.

 

Auch die damalige Fragestellung selbst, die stelle ich heute in Frage.

 

Statt eine Frage zu stellen, die nur weitere Verwirrung auslöst (wenn sie nicht beantwortet wird), sage ich lieber, wie es ist.

 

Diese Aussage gründet aus meinen Überlegungen zur Wahrheit, die hier unter "Was ist die Wahrheit?" vom 17.10.2014 zu lesen ist. Damals beantwortete ich diese, an mich - innerhalb einer geführten Korrespondenz - gestellten Frage, sehr ausführlich.

Dabei kam heraus, dass die Wahrheit IST, oder "Wahrheit ist das, was richtig ist". Dies ist eigentlich für einen logisch denkenden Menschen einfach zu erdenken und nicht zu toppen.

 

Warum das nicht zu toppen ist, dass erkläre ich hier in Definition-Intelligenz.de an vielen Stellen mehr als ausführlich. Dies würde aber sehr weit weg von der Überschrift "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" wegführen. Ursächlich hängt alles zur Wahrheit mit "Dem blinden Fleck beim Denken" zusammen. Menschen, die, wie die Psychologen sagen, am Tag ca. 200 mal lügen, die haben kaum noch einen wahrhaftigen Bezug zur Wahrheit, die haben einen extrem gestörten Bezug zur Wahrheit. Die heutigen Menschen, die haben eher einen glatten Bezug zu Lügen, zu Fake News.

 

 

Deshalb noch mal und besonders hervorgehoben:

Die Wahrheit ist.

Es gibt keine zwei oder mehrere Wahrheiten.

 

 

Die Wirklichkeit ist das Begreifbare.

 

Oder, wie ich es am 19.01.2011 schrieb:

Die Wirklichkeit ist das Greif- und Begreifbare.

 

Demzufolge ist alles nicht Begreifbare auch nicht wirklich, da das nicht Begreifbare nur "glaubend" aufgenommen werden kann.

 

Das über Umwege Begreifbare, das über Hilfsmittel Begreifbare, wie über Mikroskope oder Fernrohre etc., das ist, wenn es davon Abbildungen gibt, individuell begreifbar und hängt auch noch von der Vorstellungskraft des einzelnen Gehirns ab.

Um dies nicht Sichtbare zu „begreifen“, dazu gehört eine Vorstellungskraft, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. Auch das Vorhandensein einer Vorstellungskraft reicht manchmal nicht dazu aus, dass über Umwege Begreifbare zu begreifen. Siehe die Kreatonisten, die eine Welt von vor 10.000 Jahre als Fake bezeichnen.

 

Das kaum bis nicht Begreifbare, das ist nach meinen gestrigen Überlegungen zu „Was ist ein Begriff?“ nicht wirklich vorhanden, es sei denn, es wird einem glaubhaft oder logisch vermittelt.

 

Wer etwas „nicht Begreifbares“ als „Wirklich“ hochstilisiert, der muss sich vorhalten lassen im günstigsten Falle als realitätsfern bezeichnet zu werden. Richtig ist es, etwas „nicht Begreifbares“ als z. Bsp. Hirngespinst abzutun.

 

Zu Hirngespinsten gehören Begriffe wie Gott etc. Auch wenn solch ein Begriff Milliarden mal benutzt wurde, so ist das kein Beweis für Gott.

Damit Gott für einen Gläubigen – in seiner Vorstellung - existiert, da muss dieser Gläubige an Gott glauben. Auch dieses Konstrukt zeigt einem logisch Denkenden, dass es Gott nicht gibt. Gott ist ein Hirngespinst der Menschen! Gäbe es diese Hirngespinste nicht, wie friedlich wäre diese Welt ohne diese dümmlichen Streitereien um den richtigen Gottglauben!

 

Die naive, an mich selbst im Jahr 2001 gestellte Frage „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ wird locker getoppt durch die Frage "Wer bin ich und wie viele?" Damit will ich nur darauf hinweisen, dass unsere Philosophen sich immer weiter von der Philosophie, von "Der Liebe zur Weisheit" entfernen und nur noch Fragen stellen, anstatt Antworten zu geben - und es gäbe VIELES, was nach Antworten schreit! Lies dazu meinen "Appell an alle Philosophen", der indirekt auch die Frage hier "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" beantwortet.

 

Zum Ende kommend, und um meine 2001 aufgestellte, eher naiven Frage „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ zu beantworten:

 

Die Wirklichkeit ist!

 

Was sonst?

 

Wenn die Wirklichkeit nicht wirklich wäre,

dann wäre sie unwirklich!!!

 

Das ist genauso, wie mit der Wahrheit und der Lüge.

Ulrich H. Rose am 08.03.2017

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Eines möchte ich doch aus 2001 übernehmen und hier reinkopieren.

Es geht um die Wirklichkeitserfassung zweier unterschiedlicher Typen:

Im Überlebenskampf hat sich der einzelne Mensch seit Urzeiten Taktiken und Verhaltensweisen zurecht gelegt, die es ihm ermöglichen scheinbar unbeschadet aus heiklen Situationen zu entkommen.

Beispiel:

Im Kampf unterliegt jemand.

Um für sich selbst die Niederlage einigermaßen erträglich zu machen und aus der Situation nicht als totaler Verlierer hervorzugehen macht man sich vor: "Wenn ich an diesem Tage nicht dieses oder jenes Problem gehabt hätte, dann wäre ich der Sieger gewesen." Dies ist Typ A.

 

Typ A:

 

Er bereitet sich für die nächste Auseinandersetzung nicht optimal vor, da er nicht wahrhaftig gedacht, da er sich was vorgemacht, sich angelogen hat. Die Wirklichkeit ist gebeugt worden.

Die Folge: Beim nächsten Aufeinandertreffen wird der „Hätte-Effekt“ verstärkt hervortreten und die Selbstmotivation etwas zu verbessern wird unterdrückt.

Weitere mögliche Folge: Man traut sich nichts mehr zu, wird hilflos und sucht sich Ersatzbefriedigung auf Betätigungsfeldern, wo man dem Gegner (evtl.) überlegen ist und überspielt/vergisst die Niederlagen.
Gesamtfolge: Man verdrängt die Tatsachen und schafft sich eine „neue Wahrheit / schafft sich neue Wahrheiten“.

Verloren geht dabei die Ehrlichkeit zu sich selbst. (Wo bin ich besser, wo bin ich weniger gut)

In unserer heutigen Gesellschaft und im Kampf um die Positionen in einer Firma ist dies ähnlich:
Die Mittel sind heute sind nicht mehr die Keulen, es sind die schon vorhandenen Hierarchien und die aus der Hierarchie  sich ergebende Sprache seinem Mitarbeiter, Vorgesetzten, Untergebenen gegenüber.
Ein Untergebener will sich gegenüber seinen Vorgesetzten keine Blöße geben und beschönigt Fakten, er bildet sich neue Wahrheiten.
Der Vorgesetzte wird auch eigene Fehler nicht zugeben wollen und behauptet sich durch brüchige Argumente und durch Lautstärke. Damit der Vorgesetzte vor sich selbst nicht als Lügner dasteht muss er sich eine neue Wahrheit bilden.

Generell findet man bei Menschen, die sich was vormachen, sich und andere anlügen nicht
alle
menschlichen Grundwerte in sinnvoller Ausgewogenheit vorliegen. Die Wissenschaftler bezeichnen "sich was vormachen", sich anlügen", das bedeutet "neue Geschichten im Nachhinein erzählen" als konfabulieren. Siehe "Betrug und Selbstbetrug"

Die 10 menschlichen Grundwerte sind:

Zugeben können = ehrlich, freundlich, hilfsbereit, höflich und zuvorkommend, sich bedanken können, sich entschuldigen können, loben können, ohne Bedingung geben können, wissen, was ein Versprechen ist und Versprechen einhalten, Liebe geben.

 

Daraus folgt:

Wer die "10 menschlichen Grundwerte" verinnerlicht hat kommt infolge seines Denkens mit größerer Wahrscheinlichkeit zu „besseren Wahrheiten“ und zu wirklicheren Wirklichkeiten.

Wer die "menschlichen Grundwerte" nicht in großem Maße verinnerlicht hat kommt mehr zu den, an die eigenen Befindlichkeiten angepassten "Wahrheiten" und zu verfälschten Wirklichkeiten.



Am schrecklichen Beispiel des 11. Sept. 2001, des Terroranschlages in New York kann nach Wirklichkeiten gesucht werden:

Die eine, wie auch die andere Seite hat ihre Wirklichkeit.

Nur wer hat Recht? Was ist wirklich wahr? Was ist die Wahrheit?

 

Wer erkennt, dass die folgenden, gegenteiligen Begriffe untereinander zusammen gehören,

der wird auch erkennen, wie wirklich z. Bsp. die Religionen sind.

 

glauben       –  wissen
Religion       –  Wissenschaft
unlogisch   –  logisch
Ideologie    –  Wirklichkeit
Hass/Liebe –  Liebe
Zwang         –  Freiheit

 

Die Tendenz in der Religion führt hin zur Intoleranz dem Anders-Gläubigen gegenüber. Der Gläubige ignoriert eher die Wirklichkeit.

Wichtig ist, dass alles hier Geschriebene und die sich evtl. dahinter verbergenden Aussagen auch nur Wahrscheinlichkeiten unterliegen, die Jeder für sich selber annehmen und/oder deuten kann – oder auch nicht.

D.h., auch aus der Gedankenrichtung eines Gläubigen gedacht kann sehr viel Wahrhaftiges entstehen, dass von der Wahrscheinlichkeit her betrachtet besser sein kann, als meine Ausführungen. Die Fakten sehen leider häufig anders aus:


Wenn wir alle z. Bsp. den besten Satz aus der Bibel: „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“ verstehen und tatsächlich leben würden, wir hätten das Paradies auf Erden.

Wenn dies von den Gläubigen so gelebt würde, dann bin ich sehr gerne ein gläubiger Mensch.

Die wirkliche Wirklichkeit, das wäre die Wahrheit, kann in größerem Umfang von Menschen erfasst werden, die
a. die "menschlichen Grundwerte" erkannt haben und leben, oder die nach dem Motto leben „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“
b. wissen, dass der Glaube durch Wissen reduzieren wird und letztendlich nur Wissen übrig bleibt. = glauben heißt/bedeutet nicht wissen

 

Typ B:

Der richtige = wahrhaftige Ansatz wäre:

An diesem Tage, zu dieser Stunde, war der Gegner besser/überlegener gewesen.
Folgeüberlegung von Typ B: "Was muss ich unternehmen, um beim nächsten Zusammentreffen besser zu sein und wie kann ich meine Sieges-Chancen zu erhöhen."

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Zusammenfassung „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“:

Es gibt keine 2 oder mehr Wirklichkeiten, es gibt immer nur die eine Wirklichkeit.

Wer etwas anderes behauptet, der ist einer = seiner Selbsttäuschung erlegen.
Die Selbsttäuschung beginnt immer mit dem "nicht zugeben können"
Wer nicht zugeben kann, der macht sich was vor, der belügt sich.
Infolge dessen wird auch die Umwelt belogen.

Eines der Resultate aus dem Selbstbetrug und dem sich Anlügen ist die Wirklichkeit zu den eigenen Vorteilen zu beugen. Siehe dazu
Donald Trump im Jahr 2016. Solche Menschen sprechen dann von mehreren Wirklichkeiten oder mehreren Wahrheiten - oder seit 2016 von Fake News.
Traut diesen Menschen nicht, die Euch so etwas erzählen – vor allem nicht den Philosophen!

Sie wollen Euch nur verwirren um Euch ihre eigene, zusammengebastelte Wirklichkeit unterzuschieben. Die Folge wird sein, dass sie Macht über Euch erlangen. Lasst das nicht zu!

UHR vom 27.09.2014


-> zugeben (können)

-> nicht zugeben können = Soziopathen

 

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Während man kommuniziert findet Wirklichkeitsverfälschung statt. Die Wirklichkeit hängt in hohem Maße von der gelebten Wahrhaftigkeit ab. Wahrhaftigkeit bedeutet: „Die Wahrheit sprechen und leben in Übereinstimmung mit den menschlichen Grundwerten“. Spruc

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Manche Menschen sprechen von mehreren Wirklichkeiten oder mehreren Wahrheiten. Traut diesen Menschen nicht, die Euch so etwas erzählen. Sie wollen Euch nur verwirren um Euch ihre eigene, zusammengebastelte Wirklichkeit unterzuschieben. Die Folge wird sein

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Dass wir Dinge nicht sehen, nicht anfassen, nicht fühlen können,

beweist nicht,

dass es sie nicht gibt.

 

Amadou Hampâté Bâ

afrikanischer Schriftsteller und Ethnologe

Zwischen 1960 und 1970

war er für die UNESCO tätig

* 1900/1901 in Bandiagara, Mali

† 15. März 1991 in Abidjan, Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)

 

 

 

Erklärung von Ulrich H. Rose zum Spruch von Amadou Hampâté Bâ:

Wenn wir Dinge nicht sehen, nicht anfassen, nicht fühlen können und auch nicht sehen können, z. Bsp. auch nicht durch ein Mikroskop,  dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es

a. keine Dinge, sondern

b. eher Hirngespinste sind.

Dann besteht da noch eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass wir uns täuschen – verbunden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit getäuscht worden zu sein.

 

 

Deshalb meine Alternative zum obigen Spruch ist:

Wenn wir Dinge sehen, anfassen, fühlen können, beweist das mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es sie gibt. UHR vom 21.03.2016

 

Und ein weiterer Spruch vom 21.03.2016:

Sätze mit „nicht“, vor allem mit vielen „nicht“ sind mit sehr großer Vorsicht zu begegnen, da sie von der Wirklichkeit ablenken.

 

Siehe zu diesem Spruch die Nr. 158 "dagegen sein - dafür sein. GEZUSE-Menschen"

 

Einem weiteren und weisen Gedanken von Amadou Hampâté Bâ stimme ich voll und ganz zu:

 

Im Universum und in allen Reichen

der Schöpfung ist alles Schwingung.

Nur die Verschiedenheit der Frequenzen

hindert uns daran, die Wirklichkeiten,

die wir unsichtbar nennen, wahrzunehmen."

 

 

Kurz ausgedrückt von mir am 10.12.2009 durchIm JETZT ist ALLES

 

Wenn Du in der Bildersuche bei GOOGLE suchst „Im JETZT ist ALLES“ (bitte mit den Gänsefüßchen eingeben!), dann findest Du sehr viel zum Hintergrund dieses Spruches.

 

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Diejenigen, die der Wirklichkeit etwas "Unwirkliches" andichten wollen, die sind sich des Begriffes "Wirklichkeit" nicht wirklich bewusst. Spruch von Ulrich H. Rose vom 19.01.2011

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Hoffnung und Glaube zerschellen an der Wirklichkeit. Spruch von Ulrich H. Rose vom 03.05.2015

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Die Wirklichkeit ist das Greif- und Begreifbare. Spruch von Ulrich H. Rose vom 19.01.2011

Erklärung zum Spruch:

Wäre die Wirklichkeit nicht greifbar und begreifbar,

dann wäre sie keine Wirklichkeit, sondern eine Unwirklichkeit!

                                                                                           Ulrich H. Rose vom 06.12.2016

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Man lebt zweimal; das erste mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal inn der Erinnerung. Honoré de Balzac

Das bedeutet, dass Balzac klar war, dass es die Wirklichkeit wirklich gibt.

In der Erinnerung, da dürfte sich die Wirklichkeit nicht immer korrekt wiederspiegeln.

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Wenn Du ruhig und ausgeglichen bist,
wie eine glatte Seeoberfläche bei völliger Windstille,
erst dann spiegelt sich die Wirklichkeit in Deiner Seele.

 

Ulrich H. Rose

* 06.04.1951

vom 10.09.2014

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Wäre die Wirklichkeit nicht greifbar und begreifbar, dann wäre sie keine Wirklichkeit, sondern eine Unwirklichkeit! Spruch von Ulrich H. Rose vom 06.12.2016

Genauso, wie mit dem Begriff "Wirklichkeit" verhält es sich mit dem Begriff "Wahrheit". Beide Begriffe sind eindeutig und glasklar zu definieren. Das Problem zum "Begreifen" dieser Begriffe liegt alleine bei den Menschen, insbesondere bei den Philosophen.

Die Voraussetzungen, um einen Begriff eindeutig und glasklar zu begreifen, sind:

1. Die Logik zu einem Begriff verstanden zu haben = Die "Begriffserschließungslogik", die BeLo

2. Wem die Logik nichts sagt, oder wer meint logisch denken zu können, so wie die Philosophen, aber nicht weiterkommt in "seinem Denken", dem hilft meistens, das gegenteilige Wort zu einem Begriff zu suchen. Zum Begriff "Wirklichkeit" ist es die "Unwirklichkeit", zum Begriff "Wahrheit" ist es die "Lüge". Am sehr gut darstellbaren Beispiel der gegenteiligen Begriffe "Wahrheit und Lüge" habe ich das am 10.07.2013 in der Nr. 248 "Die Lüge und die Wahrheit kommen im gleichen Gewand daher" ausgearbeitet.

Sehr viel deutlicher wird Dir evtl. der Begriff Lüge in der Nr. 221 "Die Voraussetzung, um weise zu werden" nahe gebracht, wo ich über das "200malige Lügen der Menschen pro Tag" (im Durchschnitt) nachdenke.

3. Die aktuelle, politische Entwicklung in den USA mit Donald Trump und auch bei uns mit der AfD, oder mit anderen, vergleichbaren Entwicklungen bei uns in Europa, zeigen Dir vielleicht auf, dass die Lügen und die Lügner weiter auf dem Vormarsch sind.

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Sätze mit „nicht“, vor allem mit vielen „nicht“ sind mit sehr großer Vorsicht zu begegnen, da sie von der Wirklichkeit ablenken. Spruch von Ulrich H. Rose vom 21.03.2016

Siehe dazu "GEZUSE-Menschen"

 

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