Was ist ein Begriff?

Gedanken über Begriffe:

"Was ist ein Begriff" ist ursprünglich vom 27.08.2015 und ist in der Nr. 144 "Gedanken über die Hermeneutik" zu finden.

Beginnen möchte ich mit einigen Begriffs-Beispielen:

 

Haus:
Wenn ich mit Dir rede, dann kann ich ohne weiteres in einem Satz den Begriff "Haus" verwenden, ohne Dir diesen Begriff näher zu erklären.
Der Begriff "Haus" ist allgemein verständlich und braucht nicht näher erklärt werden.

Wobei, und näher betrachtet, der Begriff "Haus" ist befrachtet, eher überfachtet mit vielen weiteren Begriffen.
Ein Haus kann bestehen aus Ziegelsteinen und aus Ziegeln, aus Fenstern und Türen, aber auch aus Holzwänden oder Beton.
Die Türen wiederum können aus Metall, aus Kunststoff oder Holz sein.
Befestigt werden die Türen und Fenster mit Dübeln und Schrauben oder Schlagstiften. u.s.w., u.s.w.,
Das bedeutet, der Begriff Haus setzt sich zusammen aus vielen einzelnen Begriffen. Zusammen ergibt das dann den Begriff „Haus“.
Die vielen einzelnen Begriffe, wie Ziegelstein, Fenster etc. sind auch bekannt und deshalb kausal mit dem Begriff Haus in Zusammenhang zu bringen.
Und auch, wozu das Haus da ist, zum darin Wohnen, um uns vor der Natur zu schützen, u.s.w., das ich hinlänglich bekannt und muss nicht näher erklärt werden.

In dieser, noch sehr frühen, Phase des Erklärens möchte ich schon auf die BeLo, die
Begriffserschließungslogik eingehen.
Alle "herleitenden Begriffe" zum Begriff "Haus" sind geklärt.
Somit braucht das Haus nicht näher erklärt, definiert werden - es sei denn, jemand fragt im Speziellen nach, weil er wissen will, um welches Haus es sich handelt, ein Holzhaus, ein Steinhaus, ein kleines Haus, ein großes Haus, ein ...

 


Biene:
Auch allgemein verständlich. Einige Menschen können z. Bsp. Bienen nicht von Wespen unterscheiden.
Dann ist eine Definition der Biene notwendig und die Unterschiede zur Wespe müssen aufgezeigt werden.

 


Sandkorn:
Auch allgemein verständlich.
Das Sandkorn ist sehr klein, aber noch mit dem Auge zu sehen.

 


Was ist mit noch kleineren Dingen, die wir nicht mehr sehen können, da sie zu klein sind?

Bakterie:

Für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar.
Hier sind nur die Auswirkungen für uns spürbar durch die Krankheiten, die Bakterien verursachen.

 


Mit den Bakterien, mit den Viren und weiter mit den Atomen beginnt der Glaube an die Wissenschaft. Um sehr kleine Dinge sichtbar zu machen mussten sich die Menschen etwas einfallen lassen.
Durch viele gescheite Menschen sind wir heute in der Lage unseren Glauben durch Wissen zu reduzieren mittels eines Mikroskops etc.
D.h., indirekt bekommen wir - über technische Geräte – und anhand von Fotos mitgeteilt, dass diese kleinsten Dinge existieren.

Im wahrsten Sinn des Wortes "begreifen" können wir die sehr kleinen Dinge nicht mehr.


Hier beginnen die Vorstellungen von Dingen, von Begriffen, die nicht mehr sichtbar, die nicht mehr "begreifbar" sind.


Auch die Vorstellungen in den einzelnen Köpfen sind nicht sichtbar zu machen, oder können von einer anderen Person begriffen werden.
Das hängt damit zusammen, dass die jeweilige Vorstellung von einem Bakterium davon abhängt, welche Bilder man davon sah.


Nun zur Entwicklung solcher Vorstellungen, die dann in neue Begriffe gefasst werden:
Irgendwann hat ein neugieriger und gescheiter Mensch eine neue Vorstellung von etwas bisher Unbekanntem. Wenn dieser Mensch Glück hat, dann bestätigt sich irgendwann mal seine Vorstellung. Im ungünstigsten Fall wird seine Vorstellung durch eine neue = bessere? verworfen.

Ganz pragmatisch:

Die größten Überlebenschancen haben die Vorstellungen, die
- schwer widerlegbar sind und
- die durch Dogmen und Gewalt
(zur Machterhaltung und gegen jede Vernunft) am Leben erhalten werden.


An diesem Punkt angelangt möchte ich gleich auf die Ehre verweisen, die vielen Menschen das Leben gekostet hat.
Es ist keine Ehre für das Vaterland zu sterben, wenn "die da ganz oben" sich mehr als unehrenhaft verhalten.

 

Mit dem Begriff Ehre sind wir bei Begriffen angekommen, die ebenfalls nicht greifbar, begreifbar sind.

 


Zum Begriff "Ehre" kann es keine Vorstellung geben, da es von der "Ehre" kein Bild gibt.

Mit dem Begriff "Ehre" begeben wir uns auf den breiten Weg der Interpretationen, der ins Nirwana führt.

Ich hätte statt Nirwana auch "NICHTS" schreiben können, nur ich wollte bewusst diesen Satz mit einem Wort abschließen, welches der Interpretation bedarf.


Jetzt zu 3 Sätzen mit dem Begriff "Ehre":
A. Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen.
B. Erweisen sie mir die Ehre, mich am ... zu der Aufführung begleiten.
C. Ich darf sie mit dieser Urkunde für ihre Leistungen ehren.

Alle 3 Sätze sind "künstlich aufgeblähte Sätze".
Aufgeblähte Sätze enthalten Begriffe, die nicht sicher "(be-)greifbar" und vor allem nicht sicher definierbar sind.


Wenn statt des Wortes "Ehre" z. Bsp. die "Freude" verwendet wird, dann sind die Sätze weniger aufgebläht und leichter begreifbar, da Freude den meisten Menschen bekannt und somit auch als Begriff – im Zusammenhang mit anderen Begriffen, wie Urkunde – vermittelbar ist.



Mut:

Wenn wir über Mut reden, dann sollten wir auch über die Angst reden und auch über das Gegenteil vom Mut, der Feigheit.
 

Mut ist etwas sehr Individuelles und hat mit vielen Einflussgrößen, wie der guten, körperlichen Verfassung, der hohen Dopaminkonzentration, der Beachtung durch Andere, der Forderung durch Andere, des an Grenzen kommen, u.s.w., u.s.w. zu tun.

Hinzu kommt noch die Bandbreite von großem Mut bis hin zu geringem Mut.

 

In gleichem, nur umgekehrtem Maße reduzieren sich die Beschreibungen des Mutes und verkehren sich ins Gegenteil, der Feigheit.

 

Hier hinein spielt dann auch noch die Angst, die nicht immer eindeutig der Feigheit zuzuordnen ist, denn es gibt auch scheinbar feige Menschen, die ab einem gewissen Grad der Angst sich sehr mutig zeigen.

 

Alles in Allem will ich mit dem Beispiel-Begriff „Mut“ aufzeigen, dass mit solch einem Begriff – der im Wortsinn nicht fassbar ist – etwas beschrieben wird, was wohl zu verorten, aber doch nicht eindeutig zu verorten ist. Es wird eine spezielle Eigenschaft beschrieben, die auch noch von der individuellen Situation und dem Beurteilenden  abhängt.

 

Mit der BeLo (Nr. 215) kann der Begriff Mut als schwacher Begriff eingeordnet werden, da dieser auch nur mit schwachen Begriffen beschrieben und umschrieben werden kann.

 

Vernunft:

Da die Vernunft oder der Verstand nur bei jedem 120.000sten Menschen anzutreffen ist, aus diesem Grunde macht es keinen Sinn an die Vernunft (ER DAW 23) oder den Verstand eines Menschen zu appellieren. Vernunft oder Verstand sind "sehr schwache Begriffe" und sollten vermieden werden!

Eine Frage an Dich: Glaubst Du, dass die FIFA so vernünftig ist, dass die Fußball-WM 2022 aus Katar verbannt wird - weil sehr sehr unvernünftig? Ich denke, dass kein einziger vernünftiger Mensch bei der FIFA zu finden ist! Da braucht es - wie immer - Druck von außen. Nur diesen, dann von außen, Drückenden Vernunft zu unterstellen, das führt zu weit!

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An dieser Stelle vorweggenommen die Unterteilung der Begriffe in:

 

Starke Begriffe, schwache Begriffe, sehr schwache Begriffe, Hirngespinste, sinnlose Begriffe und Kaugummibegriffe

Da es bestimmt noch mehr Einteilungen der Begriffe gibt, hier noch einen Hinweis auf die Nr. 103 "Über die Freiheit und die Ehrlichkeit", dort steht:

"Alle Wörter mit den Endsilben –heit (oder auch –keit) sind abstrakte Wörter, die in der Welt da draußen nicht vorkommen – sie kommen nur in uns – in unser Vorstellung – in unserem Gehirn vor." Also könnte man hier auch noch "abstrakte Begriffe" ergänzen.

Ich würde die "abstrakten Begriffe" unter den "sehr schwachen Begriffen" einordnen, da

z. Bsp. die hier im LINK genannten Begriffe Freiheit und Ehrlichkeit sehr einfach zu definieren wären, aber leider von den Menschen unterschiedlich interprätiert werden, besonders die Ehrlichkeit. Siehe dazu "Was ist die Wahrheit?" und Du dürftest Dich auskennen - oder auch nicht, wenn Du dem Lügen - in unserer Zeit der Fake News - schon erlegen bist.

 

Dazu vier Sprüche von mir:

"Die Neigung der Menschen zur Lüge ist viel größer. als die Liebe zur Wahrheit."

UHR vom 25.11.2015 

 

"Die Lüge ist angenehm, die Wahrheit nur, wenn sie nicht unangenehm ist."

UHR vom 10.02.2011 

 

"Die Wahrheit ist zu verstehen Lügen musst du glauben." UHR vom 01.02.2017

 

und zuletzt "Warum lügen Menschen? Sie haben kein Gewicht, sie haben keinen Inhalt, sie sind leer. Nur deren Hülle gaukelt der Außenwelt Inhalt vor.

UHR vom 10.07.2013   Dazu noch der Hinweis auf die Nr. 248 "Lüge und Wahrheit kommen im gleichen Gewand daher", damit auf die Frage eine Antwort erhältst.

 

Interesse an den Gedankenextrakten / Sprüchen von Ulrich H.Rose? (ER)

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Sünde:
Hier verhält es sich so ähnlich, wie beim Mut. Die Sünde ist wesentlich schwächer einzustufen, da mit ihr etwas zum Ausdruck kommen soll, welches über die BeLo kaum noch hergeleitet werden kann.

Mit Sünde wären auch weitere sehr schwache Begriffe und auch Hirngespinste in Verbindung zu bringen, um die Sünde in etwa beschreiben zu können, wie Glaube und Gott.

 

 

Glaube:

Ein Begriff, der in einer logischen Welt nicht existieren darf, allenfalls nur als Beschreibung eines unlogischen Zustandes geistiger Umnachtung, und da er für die anderen Begriffe nur als störend betrachtet werden kann, weil es weitere Hirngespinste hervorbringt.



Gott:

Eindeutig ein Hirngespinst, welches nur dazu da ist, um

a. Abhängigkeiten zu schaffen und

b. Verantwortungen abzuwälzen und

c. Macht über die Gottgläubigen auszuüben.

Gott, wie auch der Teufel können einem logisch denkenden Menschen nicht vermittelt werden. Das Einzige, was ein Begriff, wie Gott bewirken kann ist, dass er mit dem Transportmittel „Glauben“ in unsere Gehirne eindringt und diese vergiftet. Solch vergifteten Gehirne beginnen dann an etwas nicht Existierendes zu glauben.
 

Das ist „in sich“ Wahnsinn. Nur, wer versteht das???
 

Siehe dazu unter Andauernder Wahnsinn - Mit Schwachsinn Schwachsinn bekämpfen:

"Die gelb-blau karierte Stahlbetongurke bringt uns vielleicht zur Vernunft"

 

 

Gerechtigkeit:
Ein Sonderfall, den ich im Erkenntnis-Reich unter "Definition Gerechtigkeit" (DAW 21) beschreibe. Lies das erst mal durch. Solche Begriffe wurden bisher nicht logisch durchdacht (siehe Martha Nussbaum) und unzutreffend beschrieben. Eigentlich macht es keinen Sinn solche Begriffe "unters Volk" zu streuen, da damit suggeriert wird, dass es Gerechtigkeit gibt.

Gerechtigkeit gibt es nur theoretisch, nicht praktisch!

UHR vom 09.05.2017

 

Ich ordne "Gerechtigkeit" den "sinnlosen Begriffen" zu, da diesem Begriff kein logischer Sinn (bei uns Menschen) zuzuordnen ist.

 

 

Würde:
Würde ist ebenfalls ein sinnloser Begriff. Sehr deutlich wird das im Artikel 1 der Menschenrechte und im Artikel 1 des Grundgesetzes. So, wie die Gerechtigkeit, stiftet der Begriff Würde mehr Verwirrung, als dass er zur Klärung dient.

Wenn Du den roten LINK zum Artikel 1 gelesen hast, dann wird Dir die nachfolgende Beschreibung zum Begriff "Würde" aus dem DUDEN wahrscheinlich verständlicher rüberkommen:

  1. Achtung gebietender Wert, der einem Menschen innewohnt, und die ihm deswegen zukommende Bedeutung
  2. Bewusstsein des eigenen Wertes [und dadurch bestimmte Haltung]
  3. hohe Achtung gebietende Erhabenheit einer Sache, besonders einer Institution
  4. mit Titel, bestimmten Ehren, hohem Ansehen verbundenes Amt, verbundener Rang, verbundene Stellung

Genauso ist Würde zu verstehen: Ein Achtung gebietender Wert, der den meisten, friedliebenden, nichtshabenden Menschen - innewohnend - unterstellt wird, damit diese die Obrigkeit und die Besitzenden nicht angreifen! Ein sinnloser Begriff, ein die Sinne verdrehender Begriff!

 

Zu den sinnlosen Begriffen gehört auch die "soziale Gerechtigkeit", ein furchtbarer Begriff, der nur Verwirrung und Unruhen stiften kann. Auch die Versöhnung ist ein sinnloser Begriff. Sie kommt ähnlich schwammig daher, wie die Gerechtigkeit. Schon vor ca. 2.500 Jahren bezeichnete Aristotels den "leeren Raum" als sinnlosen Begriff.

Gott ist nach meinen Überlegungen nicht nur ein sinnloser Begriff oder Hirngespinst, wie ich es weiter oben beschreibe, Gott ist auch ein "schädlicher Begriff", der immer nur Konflikte und Kriege nach sich zieht.

 

Siehe dazu "Andauernder Wahnsinn Glaube", er führt Dich ebenfalls zur gelb-blau karierten Stahlbetongurke!

 

und Was ist "Die Würde?"

 

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06.03.2017:

Mein Vorschlag wäre es, bestimmte Begriffe, die nicht sinnvoll sind, die nicht sinnstiftend sind, die vorrangig zu Streit, Krieg und gegenseitigem Hass führen, dementsprechend zu benennen, sie zu kennzeichnen, sie zu meiden und letztendlich sie zu ächten.

 

Die vorrangig zu vermeidenden Begriffe wären: Gott und alle möglichen Varianten von Gott und Teufel und Geist und Geistern. Damit würde der Sumpf des Glaubens ausgetrocknet mit der positiven Folge, dass die Welt friedlicher würde.

 

Vorerst weitergeführt am 06.03.2017 und einen Tag später beendet.

 

 

Siehe auch "Vollkommene Begriffe"


Siehe auch die Nr. 105 "Die Begriffe Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Unterbewusstsein und bewusst kritisch betrachtet."

 

Zusammenfassung:

 

Es gibt 7 verschiedene Begriffe:

 

 

Vollkommene Begriffe

Die "Vollkommenen Begriffe" sind kaum beschreibbar, eher umschreibbar.

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Starke Begriffe,

schwache Begriffe,

sehr schwache Begriffe,

Hirngespinste,

Hirngespinste = häufig "schädliche Begriffe", oder das Gehirn schädigende Begriffe, wie Gott.

 

sinnlose Begriffe. = Treibsand-Begriff

Zu den sinnlosen Begriffen zähle ich auch die Begriffe "konfabulieren" und "Narrativ", die ich in "Betrug und Selbstbetrug" als Treibsand-Begriffe bezeichne. Evtl. werde ich den Begriff "Treibsand-Begriff" hier noch anfügen. Die Begriffe konfabulieren und Narrativ sind deshalb Treibsand-Begriffe, weil der Aussprechende, wie der Zuhörende darin - ergebnislos und hilflos - versinkt. "Betrug und Selbstbetrug" ist mit Abstand die wichtigste Abhandlung in all meinen 3 Domains.

"Betrug und Selbstbetrug" ist eine Herausforderung an das DenKen, an Dein Gehirn.

 

Kaugummibegriffe

An den "Kaugummibegriffen" kannst Du, je nachdem, wonach Dir der Sinn steht, ziehen, wie an einem Kaugummi.

Ein Beipiel: sinnvoll (und dies nach sinnlosen Begriffen!)

Sinnlos = ohne Sinn, das ist leicht erklärt, nur sinnvoll = voller Sinn, das ist viel schwerer zu erklären, da hier viel reininterpretiert werden kann.

Zum Beispiel: Was bedeutet Sinn und dann noch voller Sinn? Bis zum Rand voll Sinn!

Sieh Dir mal an, wie ich "mein DenKen" - in einem Satz - mit 3 x "sinnvoll" beschreibe.

Hinweis: Das ist gegen Ende dieses LINKS zu finden.

Das bedeutet, weil ich das Wort "sinnvoll" dort verwende, wirkt der ganze Satz eher "sinnlos"! Habe ich Dich jetzt verwirrt?

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Noch ein Hinweis:
Alle Wörter mit den Endsilben –heit (oder auch –keit) sind abstrakte Wörter, die in der Welt da draußen nicht vorkommen – sie kommen nur in uns – in unser Vorstellung – in unserem Gehirn vor.

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Es gibt 7 verschiedene Begriffe. Vollkommenen Begriffe, starke Begriffe, schwache Begriffe, sehr schwache Begriffe, Hirngespinste, sinnlose Begriffe, Kaugummibegriffe. Ulrich H. Rose vom 09.05.2017

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Nachtrag am 03.06.2018 zum Begriff "Sinn":

 

Was bedeutet der Begriff Sinn?

 

Das ist nicht so einfach beschreibbar.

Bedienen wir uns eines Hilfsmittels, wir verlängern Sinn um sinnvoll und sinnlos.

Schon wird deutlicher, was Sinn bedeuten könnte.

 

Scheinbar gibt es etwas, das Sinn macht und etwas, dass keinen Sinn macht.

 

Nehmen wir noch ein weiteres Wort hinzu „Krieg“ und fragen danach, ob es Sinn macht Krieg zu führen.

Scheinbar gibt es da auch keine eindeutig richtige Antwort, denn aus der Sicht des Kriegstreibers kann es sinnvoll sein einen Krieg zu führen, zumindest seine Argumentationen werden in diese Richtung laufen.

Beim Angegriffenen dürfte sich das ins Gegenteil verkehren.

 

Scheinbar ist es eine Ansichtssache, ob etwas Sinn macht oder nicht. Damit dürfte das Thema abgeschlossen sein, nur das wäre falsch. Denn demnach könnte der Begriff „Sinn“ unter „sehr schwache Begriffe“ oder unter „sinnlose Begriffe“ einzuordnen sein.

Nur den Begriff „Sinn“ unter „sinnlose Begriffe“ einzuordnen, das dürfte wohl zu Denkblockaden im Gehirn führen, da sich das unlogisch anhört.

 

O.k., dann gehen wir mal logisch vor und greifen nochmal zum Hilfsmittel und auch zum „Krieg“ und lassen die Ansichtssache von Kriegstreiber und Angegriffenem mal Außen vor: Krieg ist generell sinnlos, da dadurch Leben und Dinge zerstört werden. Wenn etwas zerstört wird, dann ist das ohne Sinn = sinnlos. Wenn etwas aufgebaut wird, wenn etwas angepflanzt wird, dann ist das überwiegend sinnvoll.

 

Im letzten Absatz verbirgt sich auch schon die Lösung, eine schwierige Lösung. Es bedarf der Logik, nur die Logik ist kaum einem Menschen gegeben, da nur 3 Menschen von 1 Milliarde die Logik verstehen, die wiederum nicht erklärt werden kann, da Logik ein Vollkommener Begriff ist.

 

Wäre das die Lösung, dass der Begriff Sinn nicht zu erklären ist?

Nicht ganz, denn der Begriff „Sinn“ kann ja auch umschrieben werden.

 

Bevor das geschieht lies bitte „Paradoxa“ durch, vor allem das Kapitel über König Salomon und den Fall Jakob von Metzler, wo Ortwin Ennigkeit dem vermeintlichen Mörder Magnus Gäfgen Folter androhte, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

In beiden Fällen, bei König Salomon und im Fall Jakob von Metzler (DI Paradoxa) wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Nur die Beurteilung war sehr unterschiedlich. König Salomon wurde Weisheit attestiert, Ortwin Ennigkeit und seinem Chef, Wolfgang Daschner – laut der Richter – nicht! Also wieder Ansichtssache? Stecken wir in einer Sackgasse und ist „Sinn“ doch ein sinnloser Begriff?

 

Nein, es macht Sinn den Begriff „Sinn“ sinnvoll zu beschreiben, zu umschrieben, auch aus Vorgenanntem!

 

Jetzt die Logik bemüht:

Sinn ist ein Begriff, der den „Vollkommenen Begriffen“ zuzuordnen ist, weil er mit der Logik in Verbindung steht. Demnach dürfte die weitere Erklärung logisch, nur nicht jedem Menschen nachvollziehbar sein.

Der Begriff „Sinn“ bedeutet nur, etwas richtig zu machen.

Anders ausgedrückt: Wenn etwas richtig erdacht und gemacht wird, dann ist das sinnvoll, dann macht das Sinn.

Umgekehrt: Wenn etwas falsch erdacht und gemacht wird, dann ist das sinnlos, dann macht das keinen Sinn.

 

Nochmal: Der Begriff „Sinn“ bedeutet nur, etwas richtig zu machen.

 

Und nicht das Gegenteil von Sinn vergessen, das ist der Unsinn.

 

War das Urteil im Fall Jakob Metzler, dem Mörder Magnus Gäfgen eine Entschädigung zuzusprechen, Unsinn? -> Ich denke: Eindeutig „Ja

 

Ulrich H. Rose vom 03.06.2018 von 5:00 bis 5:25 erdacht.

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Ab 5:26 habe ich im Web nachgesehen, wie Sinn beschrieben wird.

Am Treffendsten finde ich den Sinn mit „Wahrnehmungsfähigkeit“ beschrieben.

 

Diese „Wahrnehmungsfähigkeit“ kommt auch im Duden vor unter Bedeutungsübersicht:

1. Fähigkeit der Wahrnehmung und Empfindung (die in den Sinnesorganen ihren Sitz hat)

2. Gefühl, Verständnis für etwas; innere Beziehung zu etwas

3. a  (gehoben) jemandes Gedanken, Denken

    b  (gehoben) Sinnesart, Denkungsart

4. gedanklicher Gehalt, Bedeutung; Sinngehalt

5. Ziel und Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt

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Mein Kommentar zur Beschreibung im Duden:

Zu 1.: Die Fähigkeit der Empfindung ist falsch, da damit nur Empfindungseindrücke gemeint sind, die wiederum sehr unterschiedlich sein können. Außerdem hat die Empfindung nicht ihren Sitz in den Sinnesorganen, der Sitz der Empfindungen ist eindeutig im Gehirn. (ER DAW 01)

Zu 2.: Siehe 1. das Gefühl ist irreführend, also ungeeignet zur Erklärung von Sinn.

Zu 3.: stimmt in etwa

Zu 4.: stimmt in etwa

Zu 5.: die Lebewesen wurden vergessen

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Jetzt nochmal meine Definition von Sinn:  

Der Begriff „Sinn“ bedeutet nur,

etwas richtig zu machen.

oder

 

Etwas richtig machen, nur das macht Sinn.

Alles andere ist Unsinn.

 

und

 

Der Begriff „Unsinn“ bedeutet nur,

etwas falsch zu machen.

 

Ende Nachtrag vom 03.06.2018

 

Wenn Menschen die Begriffe "Sinn" oder "Unsinn" benutzen, dann ist das häufig "sinnlos", da in diese Begriffe ihre Ansichten mit hineinfließen, oder anders ausgedrückt, sie wissen nicht, was richtig und falsch ist.

Ulrich H. Rose vom 17.06.2018

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Der Begriff Sinn bedeutet nur etwas richtig zu machen. Spruch von Ulrich H. Rose vom 03.06.2018

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Etwas richtig machen, das macht Sinn. Alles andere ist Unsinn. Spruch von Ulrich H. Rose vom 03.06.2018

Hier geht es weiter zur "Begriffserschließungslogik"

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