Definition Hermeneutik von Ulrich H. Rose

Gedanken über die Hermeneutik.

Was ist Hermeneutik?

 


Die Hermeneutik ist ein, über die Jahrhunderte entstandener,

Wissensspeicher von Halbwahrheiten der Philosophie,

den leider jeder Philosophiestudent lernen muss,

um in der Philosophie mitreden zu können.
UHR vom 22.07.2012

oder:

Die Hermeneutik ist der Versuch die Wahrheit mittels Halbwahrheiten zu erklären. Diese Vorgehensweise ist,

wenn man logisch denken kann, unlogisch.
UHR vom 27.08.2015

Wenn Du dieses nicht verstehen solltest, dann sieh Dir "
Vollkommenen Begriffe" an.
Darüber hinaus ist Dir - wenn Du die Zusammenhänge nicht verstehst - nicht zu helfen.
Dann wirst Du im ungünstigsten Falle ein Philosoph, ein Suchender, der nichts weiß.

Zum "Nicht Wissen" der Philosophen siehe hier am Ende die beiden Sprüche von Dieter Vollmuth.

oder:

Die Hermeneutik zerstört das klare, unverfälschte DENKEN.
UHR vom 16.05.2010


Mein Tipp:
Wenn Du als Philosophiestudent mitdenken willst, so solltest Du Dich nicht in den Dschungel der Hermeneutik von vielen Fehlinterpretationen begeben, die nur wirr machen.

Wenn Dein Prof Dich nötigt die Hermeneutik in Dich reinzutrichtern, dann mache es - nur vergesse das eigenständige DENKEN nicht ganz, denn sonst wirst Du eine Marionette in der Geschichte, die sich Philosoph nennt.
Was nützt es nur einem Menschen - Philosophiestudenten, wenn er zu einem vielleicht genialen Anfangsgedanken eines guten Denkers (vor mehr als 2.500 Jahren, wie
Heraklit) die Interpretationen = Fehlinterpretationen von verschiedenen "Nachdenkern" der letzten 2.000 Jahre in sich reintrichtern muss?

Warum Fehlinterpretationen?
Der Anfangsgedanke von Heraklit ist - wenn er gut ist - nicht zu interpretieren, sondern nur zu verstehen.
Siehe dazu unbedingt "
Vollkommene Begriffe", wenn nicht schon weiter oben geschehen.
Hier, ganz am Ende dieser Abhandlung, kommt ein Einschub vom 27.08.2015, den ich Dich bitte durchzulesen.
Er soll Dir zeigen, was ein Begriff ist und wie ein Begriff im Zusammenhang mit anderen Begriffen zu sehen ist.

Wer beginnt, einen richtigen = guten Anfangsgedanken zu interpretieren, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen Anfangsgedanken verfälschen und verwässern.

Ein Beispiel dazu: Sokrates wurde von Heraklit inspiriert und verstand ihn in vielen Punkten.
Das, was Sokrates nicht verstand, das glaubte er.
Diese Aussage von Sokrates zeigt seine Größe in seinem nicht vollkommenen Denken.
Sein Schüler Platon brachte Heraklit's Gedanken schon durcheinander, weil er sie nicht verstand.

Dazu auch ein kleiner Ausschnitt aus der "Der Blinde Fleck beim Denken" zum Thema
Interpretationen:
Wem die Hermeneutik nichts sagt, oder davon zu weit weg ist (aus mir verständlichen Gründen) dem kann ich diesen, zu Grunde liegenden Mechanismus, der zur Verwirrung führt, auf andere Weise erklären:

1. Die eindeutig kranke, deutsche Steuergesetzgebung ist eine Ansammlung von vielen Interpretationen anfänglich weniger, gut durchdachter Steuergesetze. Die Folge: Die deutsche Steuergesetzgebung ist durch die unzähligen Interpretationen undurchsichtiger und angreifbarer geworden – nicht besser und nicht verständlicher.

2. Die deutsche Gesetzgebung ist eine Ansammlung von Gesetzen, die von manchmal stümperhaften Politikern (evtl. auch in Zeitnot) auf den Weg gebracht worden ist. Die nicht beneidenswerten Richter müssen laut Gesetz mit diesen Gesetzen Recht sprechen, was zur Folge hat, dass die Richter unausgereifte Gesetze interpretieren müssen. Hinzu kommen die Richter und Anwälte, die den ursprünglichen Sinn der Gesetze nicht verstanden/begriffen haben. Auch diese interpretieren wild drauflos.
Die Folge: Die deutsche Gesetzgebung ist mit ihrem Wust an Gesetzen angreifbarer geworden – nicht besser.
-> siehe hierzu auch
"Vom Rechtsstaat in der Richterstaat"
(154) von Prof. Dieter Simon von der HU-Berlin

dazu ein Spruch von mir vom 07.10.2009:

Es bräuchte keine ausgefeilten Gesetze, die nur zur Verwirrung führen

und zur Falschauslegung verführen, wenn es weise Richter gäbe.

 

Meine Gedanken zur Hermeneutik und meine Definition:


Die Hermeneutik ist jene Geisteskrankheit,
für deren Heilsbringer (der Philosophie) sie sich hält.

vom 12.10.2010


Ohne die Hermeneutik wäre alles einmal Erdachte
noch ursprünglich gut und richtig –
man müsste es nur verstehen können – nicht interpretieren.

vom 19.08.2010


Die Hermeneutik ist eine,
über die Zeit erfolgte Ansammlung stümperhafter,
auch falscher Interpretationen
eines evtl. schwer zu verstehenden,
aber guten und richtigen, Ursprungsgedanken.

vom 15.08.2010


Die Hermeneutik hat unter den Geisteswissenschaften
eine schlimme Wirkung.
Sie zerstört nachhaltig - das klare und unverfälschte Denken.

vom 16.05.2010
Anmerkung: Philosophie = klares, unverfälschtes Denken



Die Hermeneutik ist in ihrer Wirkung,
Gefährlichkeit und Nachhaltigkeit
mit dem AIDS-Virus vergleichbar.
Nur äußerste Anstrengungen der menschlichen Rasse
können ein totales Ausrotten
dieser extrem heimtückischen Krankheit ermöglichen.

vom 16.05.2010


Hermeneutik ist intellektuelle Rechthaberei.
vom 16.05.2010

Das Paradoxon zwischen Hermenutik und "frei Denken" ist nur den wenigsten Menschen bewusst.
Entweder, man kann "frei Denken", dann ist jegliche Hermeneutik Schwachsinn, oder man versteht die Hermeneutik, dann kann man nicht "frei Denken".
frei denken

Ulrich H. Rose vom 31.03.2013

-> lies auch zum Thema „Hermeneutik“
Wissen und Wirklichkeit 152

Die Philosophie* ist die Grundlage aller Wissenschaften.
* Philosophie =
klares, unverfälschtes Denken

Ulrich H. Rose vom 06.03.2010
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-> siehe auch zum Thema Denken:


Eigenes Denken. (143) Auszüge aus dem Buch von Albert Schweitzer "Aus meinem Leben und Denken"

Die 6 Möglichkeiten des Denkens

Die Prinzipien des Denkens

Was denke ich? (156)

Das Intelligenzparadoxon der Menschen (ER DAW 13)


Die Interpretation wie auch die Hermeneutik
sind vergleichbar der Krätze.
Je mehr man an der Oberfläche kratzt,
desto schlimmer wird es.

Ulrich H. Rose vom 30.01.2012

Die Definition ist eine Annäherung an die Wirklichkeit (223)


Den schlüssigsten Beweis, dass die Hermeneutik Schwachsinn ist gelang mir am 22.07.2012:
Anmerkung dazu: Dies verstehen nur die Menschen, die
DENKEN können.
(Zu meinem Glück gab es Albert Schweitzer, der das, was ich über das DENKEN denke, in beinahe deckungsgleicher Weise schon vor ca. 100 Jahren in seinem Buch "
Aus meinem Leben und Denken" niederschrieb (Nr. 143). Somit brauche ich dies hier nicht selber wiedergeben)


Die Definition führt hin zum Begriff.
Die Interpretation führt weg vom Begriff.


Die Hermeneutik ist die Wissenschaft des Verstehens von Begriffen über die Jahrhunderte hinweg mittels Interpretationen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte. Die Interpretationen wiederum bestehen aus Definitionen.
Wer logisch denken kann, der versteht aus Vorgenanntem, dass die
Hermeneutik in sich Schwachsinn ist.

Ulrich H. Rose vom 22.07.2012

 

 

Mit dem gleichen Besen, wie die Hermeneutik, sollte auch die Metaphysik aus der Philosophie ausgekehrt werden.

Warum das?
Weil die Metaphysik nicht zur Logik dazu passt - denn, wie soll ich mich hinter den eigenen Erfahrungshorizont begeben und dort mir Fragen stellen und diese auch noch beantworten? Der Begriff Metaphysik wird mehrheitlich Aristoteles zugeschrieben.
Wenn man bedenkt, aus welcher Zeit dieser Begriff Metaphysik stammt - aus der Zeit der Götter (350 v.Chr.), dann sollte man heutzutage in der Lage sein dies dementsprechend zu bewerten. Noch deutlicher: Wenn der Glaube dazukommt, dann wird die Logik = die Philosophie eindeutig verlassen.

 

Die Interpretation wie auch die Hermeneutik sind vergleichbar der Krätze. Je mehr man an deren Oberfläche kratzt, desto schlimmer wird es. Spruch von Ulrich H. Rose vom 30.01.2012

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Für die Philosophie möchte ich folgende Definition vorschlagen: Sie ist ein besonders trickreicher Versuch, Trugschlüsse hervorzubringen. Spruch von Bertrand Russell

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Der letzte Weise auf diesem Planeten war Heraklit. Danach kamen die Philosophen, die nach der Weisheit suchten, sie aber nicht fanden. Spruch von Ulrich H. Rose vom 19.01.2015

Siehe dazu auch den LINK zur Nr. 289: Heraklit.
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Hermeneutik ist intellektuelle Rechthaberei. Spruch von Ulrich H. Rose vom 16.05.2010

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Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man sie mir nicht erklärt. Spruch von Stanislaw Jarzy Lec

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Alles, was einer Erklärung bedarf, ist der Erklärung nicht wert. Spruch von Voltaire

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Hirus bedeutet: Die unbedachte Weitergabe von unfiltriert aufgenommenem Gedankenschlecht* * Das Gegenteil von Gedankengut. Hirus ergibt sich aus Virus und dem "H" der Hermeneutik = der hermeneutische Virus = Hirus. Wörtschöpfung von Ulrich H. Rose vom 02.

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Jeder möchte die Wahrheit hören. Nur, wenn man die Wahrheit gesagt bekommt, dann bereut man den Wunsch sofort, die Wahrheit eingefordert zu haben. Was für eine verrückte Welt! Spruch von Ulrich H. Rose vom 26.11.2015

LINK zur Wahrheit.

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Das Paradoxon zwischen Hermeneutik und "frei Denken" ist nur den wenigsten Menschen bewusst. Entweder, man kann "frei Denken", dann ist jegliche Hermeneutik Schwachsinn, oder man versteht die Hermeneutik, dann kann man nicht "frei Denken" Spruch von Ulric

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Die Hermeneutik hat unter den Geisteswissenschaften eine schlimme Wirkung. Sie zerstört nachhaltig das klare und unverfälschte Denken. Ulrich H. Rose vom 16.05.2010

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Die Hermeneutik ist jene Geisteskrankheit, für deren Heilbringer (der Philosophie) sie sich hält. Ulrich H. Rose vom 12.10.2010

-> Was ist ein Begriff?

(vom 06.03.2017)

 


Nachfolgenden Spruch vom Nobelpreisträger Daniel Kahneman darf bitte hier zu meinen Gedanken zur Hermeneutik dazu gedacht werden: (UHR vom 09.09.2015)

 

Narrative Verzerrungen* gehen zwangsläufig aus unserem anhaltenden Bestreben hervor, die Welt zu verstehen. […] Sie konzentrieren sich auf ein paar markante Ereignisse, die geschehen sind, und nicht auf die zahllosen Ereignisse, die nicht geschehen sind.

 Hier der Spruch von Daniel Kahneman zu narrativen Verzerrungen, der nicht unter das Bild passte: Narrative Verzerrungen* gehen zwangsläufig aus unserem anhaltenden Bestreben hervor, die Welt zu verstehen. [] Sie konzentrieren sich auf ein paar markante Ereignisse, die geschehen sind, und nicht auf die zahllosen Ereignisse, die nicht geschehen sind. * Beschreibung, wie fehlerhafte Geschichten über die Vergangenheit unsere Weltanschauungen und Zukunftserwartungen prägen.

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