Philosophie aus sich heraus.
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Notwendige Ergänzung zum blinden Fleck beim Denken

Begonnen am 14.01.2022 und beendet am 04.02.2022

Notwendig gewordene Ergänzung zur Erkenntnis "Der blinde Fleck beim DenKen"

 

Am 14.02.2022 wachte ich um 6 Uhr auf, ca. 2 Stunden vor dem Sonnenaufgang, um 08:04 hier in Alanya. Kurz danach formten sich im Gehirn - noch im Bett liegend - folgende Gedanken zu meiner Erkenntnis „Der blinde Fleck beim DenKen“, die ich begann um 09:00 aufzuschreiben.

 

Mit dem blinden Fleck beim DenKen zeigte ich den Menschen vor 11 ½ Jahren, am 09.08.2010 auf, warum sie in ihrer geschichtlichen Entwicklung ihre Konflikte untereinander nicht lösen können. Die Betonung liegt hier auf dem „können“.

 

Diese Erkenntnis pfropfte auf der Definition von Intelligenz auf, die ich ziemlich genau 8 Jahre zuvor, am 14.08.2002, ausformulierte: „Intelligenz  ist zugeben können und nicht glauben müssen plus dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten.“ Auch hier liegt die Betonung auf dem „können“.

 

Dieses „können“, oder auch „nicht können“, das „nicht zugeben Können von gemachten Fehlern“ zeigt sehr deutlich auf, dass es den allermeisten Menschen nicht möglich ist, hinter diese „Erkenntnis-Schranke“* im eigenen Gehirn blicken zu können.

* „Erkenntnis-Schranke im eigenen Gehirn“ genauer erklärt: Die allermeisten Erkenntnisse verschließen sich dem Großteil der Menschen, weil eine Erkenntnis etwas sehr Gewaltiges und sehr sehr selten Vorkommendes ist.

Dazu ein Einschub zu Erkenntnis, weil das für das weitere Verstehen sehr wichtig ist:

 

Erkenntnisse können nur in einem bewussten Zustand erfasst werden. Ulrich H. Rose vom 08.08.2010

 

Eine Erkenntnis ist manifestierte Wahrheit, die in einem Erkenntnissatz oder in einer Formel zum Ausdruck kommt.  Ulrich H. Rose vom 09.08.2010

 

Neue Erkenntnisse bedürfen einer jahrelangen Beobachtung der Umwelt und Sammlung von Informationen. Manchmal reicht ein Gedankenblitz von einer Sekunde aus, um diese jahrelange Arbeit in einem neuen Erkenntnis-Satz treffend zu formulieren. Ulrich H. Rose vom 25.04.2011

 

1. Eine Erkenntnis ist das bewusste und plötzliche Verstehen von Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhängen, die einem einen Moment zuvor noch zusammenhanglos erschienen.

Dazu ist es wichtig zu wissen, dass eine Erkenntnis in einem Gehirn sich nicht so plötzlich, ohne Vorgeschichte, bildet. Zum Entwickeln einer Erkenntnis braucht es Jahre, manchmal Jahrzehnte der Neugierde, des DenKens und des NachdenKens.

 

2. Erkenntnisse sind Wahrheiten, die viele Menschen so nicht erkennen können und vor allem sehen und verstehen wollen, da sie ihrem Empfindungshorizont zuwiderlaufen oder ihren Horizont übersteigen.

 

3. Erkenntnisse können nur in einem bewussten Zustand erfasst werden.

 

4. Da nur ca. jeder 200.000ste Mensch bewusst ist sind Erkenntnisse kaum bis nicht für die Masse Mensch zugänglich und bewusst erfassbar. D.h., Erkenntnisse werden glaubend angewandt - weil sie nach einiger Zeit die Masse Mensch übernommen hat, nur verstanden werden Erkenntnisse kaum bis nicht.

 

Zu der genannten Zahl von einem bewussten Menschen unter 200.000 Menschen siehe dazu bitte "Die Bewusstseinsebenen".

 

Vollkommene Begriffe, wie Verstand, Vernunft, Logos/Logik, Wahrheit, Bewusstsein, Erkenntnis, Zeit, Weisheit, sind Begriffe, die nur umschrieben, nicht beschrieben werden können. Ulrich H. Rose vom 14.01.2022.

Ende Einschub

Diesen Zustand des „sich in seinem Denken und seinen Handlungen nicht zu verstehen, das bedeutet, sich nicht bewusst zu sein. Anders und besser formuliert ohne die 2 „nicht“:

„Sich in seinem Denken und seinen Handlungen zu verstehen, das bedeutet, sich bewusst zu sein.“

 

Nehmen wir nur mal zur Veranschaulichung die Zahl, die beschreibt, wie viele Menschen Bewusstsein haben, dann wird deutlich, dass es mehr als unwahrscheinlich ist, dass sich nur 2 Menschen mit Bewusstsein in ihrem gesamtem Leben treffen können: Ein Mensch von 200.000 hat Bewusstsein. Auch wenn das tatsächlich passiert, dann ist nicht sicher, ob diese 2 Menschen genügend Zeit miteinander haben um das untereinander festzustellen.

 

Wären die (allermeisten) Menschen sich ihrer Handlungen bewusst, dann käme es nicht zum gegenseitigen Vernichten und Abschlachten im Kleinen und im Großen (Kriege/Weltkriege).

 

Das aktuelle Weltgeschehen der letzten 2 Jahre 2020 und 2021 zeigt das sehr deutlich:

Die wenigen Mächtigen dieser Welt benutzen zur Reduzierung der Menschen jetzt neue Strategien. Statt mit Waffen, Bomben und Raketen die Menschen zu reduzieren, werden den Menschen genverändernden Impfungen „angeboten“, die sie bekommen, wenn sie dazu eine Unterschrift leisten, welche die Hersteller dieser Gift-Spritzen von jeglichen Schadensersatzforderungen entbinden! Die Menschen lassen sich quasi freiwillig umbringen per Unterschrift. Das ist ein großer Fortschritt!!!!

 

Die inszenierte Corona-Pandemie ist vergleichbar mit dem immer noch andauernden Hype um Immanuel Kant. In beiden Fällen sind viele Menschen auf Corona, wie auf Kant hereingefallen.

Zum besseren Verständnis für diese 2 blauen Sätze gibt es das "Immanual Kant-Syndrom"

 

Trotzdem ich Immanuel Kant in all seinen Aussagen zerrissen, besser gesagt pulverisiert habe, gibt es kein Einlenken der Eliten.

 

Trotzdem ich zu Beginn des Corona-Hypes eine klare Stellung bezogen habe, und die Corona-Pandemie als eine inszenierte Pandemie enttarnt habe, gibt es bis dato kein Einlenken derjenigen Eliten, die auf das Pferd "Corona-Pandemie" gesetzt haben.

Warum ist das so, denn das Pferd ist tot! Warum steigt niemand ab?

 

Die Antwort: Weil die Menschen einmal gemachte Fehler nicht zugeben können.

Je gescheiter, je intellektueller die Menschen sind, umso weniger können sie Fehler zugeben, da ja damit ein geldwertes Renommee zu verlieren ist. Ausformuliert im "Immanual Kant-Syndrom".

 

Etwas simpler formuliert: Alle Menschen, besonders gescheite Menschen und von sich eingenommene Menschen, das sind meistens gescheite Menschen, die haben einen archaischen und automatische ablaufenden unbewussten Selbstschutz in ihren Gehirnen, um nicht durch das Zugeben von Fehlern (hin-)gerichtet zu werden. Du und ich, wir sind Menschen, die nur da sind, weil unsere Vorfahren gelogen haben, um zu überleben. Hätten sie die Wahrheit gesagt, so hätten sie nicht überlebt. Demnach sind wir beide, Du und ich Kinder von Lügnern, von Fehlern nicht zugebenden Menschen!

Dieser letzte Absatz lässt leider den traurig-logischen Schluss zu, dass diese Tatsache - dass Lügner die Sieger im evolutionären Kampf sind – zur (Selbst-)Vernichtung der Spezies Mensch führt.

 

Dieser letzte Absatz lässt leider einen weiteren traurig-logischen Schluss zu, dass diese Tatsache - dass Lügner die Sieger im evolutionären Kampf sind – nicht zur Entwicklung einer intelligenten Spezies führen kann!

 

Gut, es gibt sehr wenige Ausnahmen, jeder 100.000ste findet hin zur Intelligenz und jeder 200.000ste erlangt Bewusstsein. Nur diese winzigen Zahlen, ein Intelligenter gegen 99.999 Kontraintelligente, zeigt schon auf, dass das Unterfangen – mein Unterfangen, Intelligenz oder Bewusstsein, oder Intelligenz oder Logik zu erklären auf keinen fruchtbaren Boden fallen kann, da es Vollkommene Begriffe sind!

 

Ich sehe nur eine Chance, diesen 2 traurig-logischen Schlüssen etwas entgegenzusetzen: Das Lehren des blindes Flecks beim DenKen in den Schulen, wie das von mir in den letzten Jahren schon vielfach empfohlen wurde.

 

Das Aufnehmen und Erlernen des blinden Flecks beim DenKen ins Gehirn kann (leider) von der Masse Mensch nur glaubend geschehen, da die archaischen Muster in den Gehirnen nicht dafür geeignet sind, den blinden Fleck bei DenKen verstehend aufzunehmen.

Hier stoppte ich am 14.01.2022 meine Überlegungen.

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Geschafft! Fertiggestellt am 03.02.2022 um 01:17 nach 16 Tagen Pause.

Noch die Erklärung, warum es diese 16 Tage waren und was in diesen Tagen zu diesem Thema in meinem Gehirn passierte: Ich dachte überhaupt nicht mehr daran!

Solche extrem schwer zu durchdenkenden Themen, die erarbeitet mein Gehirn ganz selbstständig und das Ergebnis stellt sich zu vorher nicht zu bestimmenden Zeiten ein.

 

Ein Extrem-Beispiel dazu war die Frage: Gibt es das Ende des Denken?

Diese Frage stellte ich mir am 06.10.2016 und begrub sie auch schon am selben Tag erschöpft wieder, da ich keine Hoffnung sah, diese Frage beantworten zu können. Dann, 4 Monate später, am 24.02.2017 schaute ich in meinem Gehirn nach und stellte zu meiner Überraschung fest, dass mein Gehirn – ohne das ich zwischenzeitlich darüber nachgedacht hatte, eine Antwort parat hatte! Siehe dazu "Gibt es das Ende des Denkens?"

Und eine notwendige Ergänzung für diejenigen, bis hierhin nur Bahnhof verstanden haben:

Der blinde Fleck beim DenKen beschreibt, dass das menschliche Gehirn für seinen Anhang, den Körper, Wohlfühl-Stimmigkeit erzeugt - erzeugen muss - durch Fehler nicht zugeben. Das Resultat: Der/die Lügende glaubt - nach vielen Wiederholungen - seine Lügen und ist kaum noch von der Wahrheit zu überzeugen.

 

Nachsatz: Es ist auch nicht von den primitiven Gehirnen der Menschen nach ca. 400 Generationen (nach dem Ende der letzten Eiszeit) zu erwarten, dass diese Gehirne sich entscheidend weiterentwickelt haben, um das verlogene Erzeugen von Stimmigkeit durch DenKen und NachdenKen zu eliminieren. Wozu auch? Es fühlt sich ja gut an!

 

Zum weiteren und besseren Verständnis siehe das Wohlfühl-Erhaltungsprinzip und das Macht-Erhaltungsprinzip, sowie das Immanuel Kant-Syndrom.

 

Vor allem das Immanuel Kant-Syndrom wird den Gescheiten unter uns ziemlich sauer aufstoßen, da besonders sie unter dem blinden Fleck beim DenKen leiden und der Rest der Menschen unter den Gescheiten!

 

 

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© Ulrich H. Rose

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