Lebensregel Eltern-Kinder           Kind-Eltern

Diese Abhandlung ist vom 31.05.2019 und am 01.01.2020 veröffentlicht worden.

 

Wenn Dir Dein Kind/Deine Kinder bei Deinem persönlichen Glück aktiv im Wege stehen, dann frage Dich erst mal, ob Deine Kinder einen nachvollziehbaren Grund haben könnten.

Wenn Du keine Antwort von Dir bekommst, dann frage Deine Kinder. Berücksichtige dabei das Alter Deiner Kinder.

 

Sollte das Alter Deiner Kinder über 20 Jahre betragen, so ist ihnen zu unterstellen, dass sie nicht mehr von Dir abhängig sind, es sei denn, Du bist die Ursache für die gegenseitigen Abhängigkeiten. Das bedeutet, Du hast sie von Dir abhängig gemacht, weil Du zu viel für sie gemacht hast und auch jetzt noch zu viel machst. Das ist immer schlecht für beide Seiten – für Dich und vor allem für Deine Kinder!

 

Wenn Deine Kinder unter 20 oder weit darunter sind, dann gilt

Nachfolgendes (noch) nicht, denn dann bist Du – trotz vielleicht unangenehmer Kritik Deiner minderjährigen Kinder in der Pflicht sie bis zum Alter von 20 Jahren stützend zu begleiten. Danach muss damit Schluss sein!

 

Wenn solche Abhängigkeiten mit älteren Kindern (> 20) vorliegen, dann ändere das erst mal! Danach dürften auch die aktiven Einflussnahmen Deiner Kinder auf Dich geringer werden.

 

Bei der Kritik Deiner Kinder an Deinem persönlichen Glück berücksichtige, dass Außenstehende, auch Deine Kinder, manchmal einen besseren Blick auf Dich und „Dein Glück“ haben, da Du zu nah an Deinem Glück dran bist!

 

Wenn Du dies alles berücksichtigt hast und Du immer noch feststellst, dass Dir Deine Kinder aktiv im Wege stehen, dann sage ihnen, dass es Dein Leben ist, dass Du führst und sie ihr Leben – ab einem gewissen Alter, welches schwanken kann von ca. 18-23 – auch eigenverantwortlich zu führen haben.

 

Ob die Entscheidung für den eigenen Lebensweg richtig ist, das wird sich erst später herausstellen. Bedanke Dich bei ihnen für die Kritik und wünsche Dir von ihnen, dass sie weiter kritisch mit Dir umgehen, wenn sie es für nötig erachten. Umgekehrt sollte Gleiches gelten!

Hole Dir dazu das o.k. von Deinen Kindern ein!

 

O.k., dann gibt es noch Ausnahmen.

Eine Ausnahme ist, dass Du froh bist gebraucht zu werden, da Du (zeitweise) nicht weißt, was Du mit Dir anfangen sollst, oder Dich aufgegeben hast oder Du Dich verloren fühlst wegen besonderer Umstände und Ereignisse. Dann ist es manchmal für Dich hilfreich sich in solche Abhängigkeiten zu begeben.

Nur bedenke! Solche Abhängigkeiten, die müssen zeitlich begrenzt sein, denn die am meisten Geschädigten in diesem Spiel sind diejenigen, die sich von Dir abhängig machen – aus Bequemlichkeit, aus Selbstliebe – ohne an Dich zu denken, ohne Dir bei Deinen Unzulänglichkeiten zu helfen.

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Diese Lebensregel gilt natürlich auch im umgekehrten Falle für Dich, wenn Du ein älteres Kind (bis ca. 70 Jahre) bist, und von Deinen Eltern in gegenseitige Abhängigkeiten gebracht und ausgenutzt worden bist und immer noch nicht in der Lage bist „Deinen Weg“ zu gehen, oder zu meinen „Deinen Weg“ gehen zu dürfen. Wenn es so ist, dann schau Dich mal in Deiner Familie um.

Häufig bist Du der/die Einzige, die sich kümmert – die Anderen sind bei sich und führen ihr Leben.

 

Warum ist das alles so? Weil Du so ein gutes Herz hast, oder weil Du bis zum ca. 20. Lebensjahr – und darüber hinaus - abhängig gemacht worden bist und Du es seit Jahren und Jahrzehnten nicht schaffst aus dieser Abhängigkeit zu entkommen. Warum schafften es die Anderen (Brüder, Schwestern etc.)  dem zu entkommen? Weil sie die Bösen sind, oder weil diese bei sich sind? Wenn Du diese Frage nicht verstehst oder verstehen willst, dann beginne wieder von vorne zu lesen.

 

Ulrich H. Rose vom 31.05.2019

 

Warum habe ich diese Abhandlung geschrieben:

Weil die Verursacher solcher Abhängigkeiten - meistens die Eltern ihren Kindern gegenüber - nicht einsehen wollen, dass sie damit den Lebensweg ihrer Kinder stark behindern. Die Einsicht der Eltern geht da gegen NULL, wenn man ihnen das sagt. Geschrieben habe ich es für die Leidtragenden, die Kinder, die abhägig gemachten - meistens von der Mutterliebe.

Die Mütter prahlen dann auch noch mit ihrer Liebe, obwohl es dadurch den Kindern sichtbar schlechter geht, und/oder sie dadurch nicht selbstständig werden - können / wollen.

Hier geht es weiter zu "Aufrufe" - besonders an die Intellektuellen

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