Die 10 Abwehrstrategien von Soziopathen

Ulrich H. Rose vom 08.03.2020

 

Der Beginn dieser Abwehrstrategien kann eine Lüge des Soziopathen sein, oder eine Handlung, zu der man eine Begründung oder Stellungnahme einfordert.

 

Die folgenden 10 Punkte lagen seit 2013, seit 8 Jahren in meiner Schublade. Erst jetzt, nach vielen Telefonaten mit Betroffenen von Soziopathen, sah ich diese 10 Punkte bestätigt. Deshalb jetzt die Veröffentlichung!

1. Es wird vom Soziopathen abgestritten, dass das, was gesagt oder getan wurde, stimmt.

 

2. Wenn das nicht wirkt, weil man sich nicht vom Abstreiten beeindrucken lässt, wird abgelenkt – auf ein anderes Thema.

 

3. Wenn das nicht wirkt, weil man sich nicht ablenken lässt, wird man angegriffen.

 

4. Wenn das nicht wirkt, weil man sich nicht angreifen lässt, wird man - teils auf das Übelste - beleidigt.

 

5. Wenn das nicht wirkt, weil man sich nicht beleidigen lässt, wird Papagei gespielt. D.h., vom Soziopathen bekommt man das Gleiche vorgeworfen, was man anfangs bei ihm bemängelt hat.

 

6. Wenn man das dem Soziopathen erklärt, dass er jetzt Papagei spielt, dann weicht er aus und geht sofort zu Punkt 7 über

 

7. Der Soziopath sagt, dass man schon immer so war und andere Menschen zuvor ähnlich (schlecht) wie ihn, den Soziopathen, behandelt hat.

 

8. Ab jetzt wird es sehr komplex, wenn man noch die Punkte 1 bis 7 im Kopf parat hat, und sich deshalb nicht vom Soziopathen beleidigen, auf eine falsche Fährte schicken, oder sonst wie vom Thema ablenken ließ. An dieser Stelle fängt man dann an am Verstand der Gegenüber – des Soziopathen - zu zweifeln. Als ob der Soziopath instinktiv weiß, dass dieser Punkt erreicht wurde, stellt er einen selbst als verrückt hin. Dann fällt dann der Satz, dass man selbst zum Psychiater muss – und nicht der Soziopath – obwohl man das nicht gesagt, evtl. nur gedacht hat. Daraufhin erfolgt nochmal die Quintessenz aus Punkt 8, dass einem vom Soziopathen ganz unverblümt der Punkt 9 vorgeworfen wird:

 

9. Es wird vom Soziopathen gesagt, dass man selber verrückt ist und zum Psychiater muss.

 

10. Wenn man darauf eingeht und man irriger Weise immer noch meint, dass man da einem Menschen mit Gefühlen vor sich hat, dem man helfen kann und auch will, dann entgegnet man, dass man gerne zusammen mit dem Soziopathen zum Psychiater gehen würde, um ihm zu helfen.

Diese Variante ist für den Soziopathen überraschend und nicht unbedingt in seinem strategischen Denken der Zerstörung eingeplant. Deshalb macht der Soziopath einen Rückzieher auf vielfältige Weise, begleitet mit Beleidigungen.

 

Jetzt wird es variantenreich, das Reagieren des Soziopathen auf unterschiedliche eigene Verhaltensweisen des Betroffenen.

 

10a. Wenn man bisher ruhig war und beginnt lauter zu werden, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen kommt vom Soziopathen, dass man – wegen des Lauterwerdens – Angst vor einem hat. Es folgt meistens eine übertriebene Begründung, dass man den Soziopathen anschreit und es wird auf Nebenkampfschauplätze abgeleitet. D.h., man bekommt Dinge vorgeworfen, die mit dem Anfangsthema nichts zu tun haben.

 

10b. Wenn man bisher ruhig war und es auch weiterhin bleibt, und man die vorherigen 9 Punkte noch aufzählen und analysieren kann, dann passiert dasselbe, wie bei 10a: Es wird ebenfalls gesagt, dass man Angst bekommt wegen der aggressiven Vorgehens gegenüber dem Soziopathen und es wird auf Nebenkampfschauplätze abgeleitet.

D.h., man bekommt Dinge vorgeworfen, die mit dem Anfangsthema nichts zu tun haben.

Wenn man dann auch noch das Ableiten auf Nebenkampfschauplätze aufdeckt, dann kommt als Gegenangriff, dass man dem Soziopathen die jetzt 10 Punkt nur vorhalte, um den Soziopathen zu ärgern, da keiner der 10 Punkt stimmt.

 

Noch mal auf Punkt 9 zurückkommend:

Sollte man es trotz aller Widerstände, Ausreden und Ausflüchten geschafft haben zusammen mit dem Soziopathen zum Psychiater zu gehen, dann ergibt das auch keine Lösung, da der Soziopath mit seinem Lügengerüst im Kopf den Psychiater von sich und seiner Ehrenhaftigkeit zu überzeugen weiß. In meinen vielen Gespräche in den letzten 6 Jahren mit betroffenen Frauen und Männern wurde mir – ohne Ausnahme – bestätigt, dass der Psychiaterbesuch immer negativ ausging. Es wurde in keinem Falle eine Lösung oder auch nur ein Umschwenken auf friedlichere Dialoge mit dem Soziopathen – nach den Psychiaterbesuchen - erreicht.

 

Ich klärte die Betroffenen in den letzten 6 Jahren soweit über Psychiater auf, dass Psychiater eher nicht dafür geeignet sind solche Konflikte lösen zu können, besser lösen zu wollen, da sie eher als soziopathenaffin* eingestuft werden können. Da gibt es natürlich auch Ausnahmen und als Betroffener kann man froh sein an solch einen Psychiater/Psychiaterin geraten zu sein. Helfen tut das letztendlich auch nicht, wenn man seinen Standpunkt und seine Ansprüche vor Gericht – mit der Hilfe solch eines soziopatheaversen# Psychiaters versucht geltend zu machen.

* soziopathenaffin = von Soziopathen angezogen

# soziopathenavers = von Soziopathen abgestoßen

 

Warum das? Im Gericht gibt es Richter und Rechtsanwälte. Beide Berufsgruppen sind sehr soziopathenaffin und eher ungeeignet einem – durch einen Soziopathen – Geschädigten zu helfen, geschweige denn Recht zu sprechen.

 

Noch mal auf alle Punkte zurückkommend:

Es passiert immer wieder, dass der Soziopath zum Betroffenen sagt „Ich liebe Dich“. Dieser Satz hat überhaupt nichts mit Liebe zu tun, er dient dem Soziopathen nur dazu, seine empathielosen Ziele – meistens Macht- und Geldzuwachs - zu erreichen.

 

Generell gelten für alle 10 Punkte:

A. Je mehr Macht, sprich Geld, ein Betroffener hat, umso vorsichtiger agiert ein Soziopath bis hin zu devotem Verhalten.   

 

B. Je weniger Macht ein Betroffener hat, umso rücksichtsloser geht ein Soziopath vor.

 

C. Die Reihenfolge der Punkte 1 bis 10 wiederholt sich immer wieder auf die gleiche Weise.

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Zur Schreibweise: Du kannst zu jedem Wort "man" auch "frau" verwenden oder zu jedem Wort "Soziopath" auch "Soziopathin"

 

Hier geht es weiter zu "D-Faktor oder dark faktor"

 

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