Was ist "Die Würde?"

Vorab: Diese Abhandlung ist noch nicht ausgereift und wird noch weiter bearbeitet.

 

Wenn Du meine Startseite auf "Definition-Intelligenz.de" gelesen hast, dann wirst Du verstehen, warum "Der Artikel 1 der Menschenrechte" eine Farce sondergleichen ist, wie auch der Artikel 1 des Grundgesetzes.

In beiden Artikeln bezieht man sich auf die Würde (des Menschen).

 

Nur, was ist die Würde, was ist die Menschenwürde?

 

Dieser Frage ging ich am 29.03.2018 nach und stellte Folgendes fest:

Definition der Würde laut Duden:

1.     a.   Achtung gebietender Wert, der einem Menschen innewohnt,

              und die ihm deswegen zukommende Bedeutung

        b. Bewusstsein des eigenen Wertes [und dadurch bestimmte Haltung]

        c. hohe Achtung gebietende Erhabenheit einer Sache,

            besonders einer Institution

2.  mit Titel, bestimmten Ehren, hohem Ansehen verbundenes Amt,

     verbundener Rang, verbundene Stellung

 

Mein Kommentar dazu:

zu a: Wie bitte? Da wohnt ein Achtung gebietender Wert dem Menschen inne? Donald Trump, Putin und Kim Jong-un haben solche Werte in sich? Das ist sehr überraschend!

zu b: Diese 3 Herren und Millionen anderer "Führer" sind sich ihrer eigenen Werte bewusst???, die sie dann durch bestimmte Haltungen zum Ausdruck bringen = Macht + Einflussnahme + Mord + Zerstörung + ... + ...

zu. 2: Das passt - nur nicht zur Würde! Das passt zu "Führern", zu denen wir mit Achtung aufschauen, denn wenn wir das nicht tun, dann erleiden wir Nachteile. Wie würdevoll!!!!

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Sontige Beschreibung "Würde":

Die Gesamtheit sittlich-moralischer Werte.

Hoher Rang, hohe Stellung eines Menschen. Mit errungenen Erfolgen oder Ehren verbundene Stellung eines Menschen.

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Und dann gibt es noch "Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart." https://www.dwds.de/wb/W%C3%BCrde

Dort wird Würde als "der Achtung gebietende Wert jedes Menschen" beschrieben und Beispiele genannt, wie:

 - akademische, geistliche Würden erlangen

- Einige ... sind zu Würden und Ehren gelangt [Uhse Söldner 290]

 

Aha, an den 2 Beispielen ist festzumachen, dass scheinbar nur "Einige" zur Würde / zu Würden gelangen. Demnach gilt dieser "Achtung gebietende Wert" doch nicht für jeden Menschen!!!  Das heißt demnach, dass eher viele nicht zur Würde / zu Würden gelangen!!!

 

Da passt besser:

Einige gelangen zu Macht, Geld und gehobenen Stellungen.
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Würde die Würde von den Menschen als das verstanden, was sie wirklich ist, dann wäre es sofort mit der Würde vorbei! Spruch von Ulrich H. Rose vom 29.03.2018

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Wenn Würdenträger zu Kindermissbrauchern mutieren, dann ist es nicht weit her mit der Würde. Spruch von Ulrich H. Rose vom 29.03.2018

Dies zum "Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart" wegen des Eintrages "Einige sind zu Würden und Ehren gelangt [Uhse Söldner 290]

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Nachfolgendes ist zum Teil wörtlich aus: https://zellux.net/m.php?sid=16

Dies alles basiert auf dem Begriff der Menschenwürde, wie er von Immanuel Kant formuliert wurde. Das Menschenwürdeverständnis von Kant hat das deutsche Grundgesetz geprägt („Die Würde des Menschen ist unantastbar“). Nach Kant beruht die menschliche Würde darauf, dass Menschen die Fähigkeit zu vernünftigem und moralischem Handeln besitzen. Menschen besitzen einen „unvergleichlichen Wert“ oder  eine Würde, im Unterschied zu anderen Lebewesen, die bloß einen Preis haben.

 

Alternative Verständnisse von Menschenwürde:

Einem alternativen Verständnis von Menschenwürde zufolge bezieht sich der Begriff der Menschenwürde auf ein Bündel minimaler moralischer Rechte, die wir für zentral und als für unter praktisch allen Umständen unaufgebbar halten. Sie sind so etwas wie „Trümpfe“, die konkurrierende moralische Ansprüche unter praktisch allen denkbaren Umständen „ausstechen“. Dieter Birnbacher hat die folgenden Rechte als Elemente des Begriffs der Menschenwürde vorgeschlagen: Das Recht, von Würdeverletzungen im Sinne der Verächtlichmachung und Demütigung verschont zu bleiben; das Recht auf ein Minimum an Handlungs- und Entscheidungsfreiheit; das Recht auf Hilfe in unverschuldeten Notlagen; das Recht auf ein Minimum an Lebensqualität im Sinne von Leidensfreiheit; das Recht, nicht ohne Einwilligung und in schwerwiegender Weise zu fremden Zwecken instrumentalisiert zu werden. Solche Rechte freilich können nur Wesen geltend machen, deren Bedürfnisse man frustrieren oder verletzen kann. Menschenwürde im strengen Sinn kommt diesem Verständnis zufolge also nur bewusstseinsfähigen menschlichen Individuen zu.

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Und weiter eine sehr gute Beschreibung aus der Sicht einer anderen Religion, aus: http://islam.de/17531

 

Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Jede Gesellschaft braucht fundamentale Werte, auf denen die Gesellschaft, das Recht und die Institutionen des Staates ruhen. Fehlt ein solcher Grundkonsens, dann würde nichts eine Gesellschaft zusammenhalten und sie würde folglich in Teilgruppen zersplittern, die nur auf das eigene Wohl bedacht sind.

Das Wertefundament der Bundesrepublik Deutschland und seiner Bürgerinnen und Bürger stellt das Grundgesetz dar. Der erste Artikel der Verfassung legt die Menschenwürde als oberster Verfassungswert fest:

 

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

 

Dieser Absatz macht deutlich: Zuerst kommt der Mensch, dann der Staat. Der Staat ist nichts anderes als eine Dienstorganisation, die für den Menschen da ist. Die Würde des Menschen ist ein absoluter Wert, der bereits mit seiner Existenz gegeben ist. Sie ist nicht Gegenstand einer Zuerkennung, sondern Gegenstand einer Anerkennung. Die Menschenwürde hängt mit den Eigenschaften des Menschen zusammen, die ihn von allen anderen Geschöpfen unterscheidet.

 

Zu ihnen gehören:

    seine Spiritualität,

    seine Vernunft,

    seine individuelle Persönlichkeit,

    seine Entscheidungsfreiheit.

 

Sie versetzen ihn in die Lage, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, Verantwortung zu tragen, die Welt zu gestalten und zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch zu unterscheiden.

 

Ob ein Mensch diese Fähigkeiten verwirklicht, beeinträchtigt nicht seine Menschenwürde.

 

 Ebenso wenig, ob ein Mensch reich oder arm ist, welcher Religion er angehört oder welche Hautfarbe oder Geschlecht er oder sie hat. Die Würde des Menschen gilt für jeden Menschen. Und es ist Aufgabe des Staates diese zu achten und zu schützen. Dies gilt bereits für das werdende Leben im Mutterleib (ab der Nidation), aber auch Tote haben einen Achtungsanspruch. Zudem verpflichtet die Menschenwürde den Staat zu einer Politik der sozialen Gerechtigkeit gegenüber seinen Bürgern, denn es braucht ein gesichertes Existenzminimum, damit ein Mensch überhaupt menschenwürdig leben kann.

 

Dass die Menschenwürde eine solche zentrale Bedeutung hat, wurde nicht immer so gesehen. In der Weimarer Reichsverfassung tauchte die Menschenwürde erst in Artikel 151 Absatz 1 auf, war also bloß eine Randnotiz. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde die Menschenwürde ersetzt durch die Ismen: Sozialdarwinismus, Rassismus und Antisemitismus, sowie der Theorie vom Lebensraum. Durch den Holocaust wurden 6 000 000 Menschen jüdischen Glaubens ermordet. Durch die Aktion T4 ermordeten die Nazis 219 600 Roma und unzählige Angehörige der Religionsgemeinschaft „Zeugen Jehovas“, sowie Homosexuelle, psychisch Kranke, körperlich missgebildete und schwerbehinderte Menschen. 20 000 Sozialdemokraten und Kommunisten, die Widerstand leisteten, starben in den Konzentrationslagern.

Insofern liegt in der Formulierung „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ auch ein gewisser verzweifelter Trotz, denn schließlich hatten die Nationalsozialisten, aber auch die schweigende Mehrheit des deutschen Volkes die Menschenwürde mit Füßen getreten. Darin bestrebt, dass sich so etwas nie mehr wiederholen darf, schützten die Mütter und Väter des Grundgesetzes den Artikel 1 durch die Ewigkeitsklausel in Artikel 79 Absatz 3:

 

    Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

 

 

Selbst wenn alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes und die Mehrheit im Bundestag Artikel 1 des Grundgesetzes aufheben wollten, ja sogar, wenn sie sich zwecks dazu eine neue Verfassung geben wollten, so könnten sie es nicht, denn die Würde des Menschen ist nicht vom Menschen gesetzt, sondern von Gott (siehe hierzu die Präambel des Grundgesetzes). In der aktuellen politischen Diskussion wird darüber gestritten, ob die Menschenwürde ein spezifisch christlicher bzw. jüdisch-christlicher Wert ist. Diese Debatte richtet immensen Schaden an, da sie (1) die Gesellschaft entlang der Religionszugehörigkeit spaltet und proklamiert, dass die christliche Religion dem Islam überlegen sei und die Anerkennung des Grundgesetzes folglich einer Akklamation dieses Anspruches gleich kommt und (2) schwächt sie die Autorität des Grundgesetzes, indem versucht wird, dieses zu taufen. Jeder, der das Grundgesetz vereinnahmen will, errichtet Mauern und Zäune mit Stacheldraht. Tatsache ist: Ausgangspunkt unseres Grundgesetzes war die traumatische Erfahrung unseres Landes mit dem Nationalsozialismus. Der Parlamentarische Rat, dessen Aufgabe es war, dass Grundgesetz zu formulieren, war bestrebt eine Verfassung niederzuschreiben, die eine Wiederholung dieser Gräuel nie wieder möglich macht. Unter ihnen waren Christen, Agnostiker und Atheisten, Christdemokraten, Sozialdemokraten, Liberale und Kommunisten. Das Grundgesetz setzt sich aus verschiedenen Weltanschauungen zusammen, die sich in dem gemeinsamen Ziel vereinigen: Nie wieder 1933! Religion sollte nicht als politische Waffe missbraucht werden, denn dann ist jeder, der jenseits des Jüdisch-Christlichen steht der Andere.

Zugleich kann nicht abgestritten werden, dass die Gottesebenbildlichkeit des Menschen im Judentum und im Christentum die Würde und die Gleichheit der Menschen begründen. Und auch der Islam unterstreicht die Würde des Menschen, der mit Vernunft und Willensfreiheit versehen wurde, so dass sich als Geste der Anerkennung die Engel vor Adam niederwarfen. Die Gleichheit aller Menschen wird nach qur’anischer Lehre allegorisch auf die gemeinsame Abstammung von Adam zurückgeführt. Dennoch gibt dies keiner Religionsgemeinschaft die Berechtigung, das Grundgesetz für sich zu beanspruchen, denn sowohl Juden, Christen als auch Muslime haben allzu oft entgegen ihrem gemeinsamen Ethos gehandelt.

Der zweite Absatz des ersten Artikels stellt das Bekenntnis zu den Menschenrechten dar:

 

    Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit der Welt.

 

 

Wie auch die Menschenwürde, so werden auch die Menschenrechte nicht als menschengemachtes Recht verstanden, sondern sind ebenfalls vorstaatlich. Für Gläubige stellt sich natürlich die Frage, von woher die Menschenrechte ihre Legitimation beziehen.

 

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (Declaration of Independence) vom 4. Juli 1776 führte diese Rechte auf Gott zurück:

„Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: daß alle Menschen gleich geschaffen sind; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; daß dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; daß zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden, die ihre rechtmäßige Macht aus der Zustimmung der Regierten herleiten; daß wenn immer irgendeine Regierungsform sich als diesen Zielen abträglich erweist, es Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen und diese auf solchen Grundsätzen aufzubauen (…).“

 

Während die französische Menschenrechtserklärung diese Rechte nur als Naturrecht verstand. Gläubige werden wohl eher dem amerikanischen Ansatz zustimmen, denn wie Dr. Murad Hofmann in Der Islam als Alternative treffend schreibt:

Die Respektierung der Menschenrechte steht und fällt (…) letztlich mit dem Glauben an Gott. Wer Ihn leugnet, stellt unwillkürlich alle Rechte zur menschlichen Disposition, auch wenn man sich durch den Verweis auf vermeintliche „Naturrechte“ darüber noch eine Zeitlang hinwegtäuschen mag.

 

Schließlich ist niemand je in der Lage gewesen, aus Naturbetrachtungen eine konkrete, allgemein überzeugende Rechtsordnung herzuleiten.“

Die Menschenwürde und die Menschenrechte prägen die Grundrechte in der Verfassung, die wiederum den Staat im weitesten Sinne binden, so heißt es in Absatz 3 des ersten Artikels:

Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

 

Damit ist die Bundesrepublik Deutschland ein materieller Rechtsstaat, d.h. dass das Recht an Werte gebunden ist.

 

Der Islam- und Politikwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza wird das Projekt "Das Grundgesetz im (Migrations)-Vordergrund" mit wöchentlich erscheinenden Aufsätzen redaktionell begleiten und dazu beitragen, das im Internet eine hoffentlich rege Diskussion entsteht. Dadurch soll Muslimen, insbesondere Jugendlichen in den Moscheen, unser republikanisch-demokratisches Staatswesen näher gebracht werden.

 

Die Zusammenfassung:

Der Begriff "Würde" basiert auf Gott und der "Wahrheit", dass alle Menschen gleich geschaffen wurden und mit Rechten ausgestattet wurden, die unveräußerlich sind.

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Mein Kommentar dazu, zu allen Definitionen und Erklärungen:

1. Wenn der Begriff "Würde" auf Gott basiert, dann ist die Basis "NICHTS"

2. Wenn der aktuelle Begriff auf dem Menschenwürdeverständnis von Kant basiert,

    dann Gnade uns Gott. Verstanden?

    Wenn nicht, dann lese "Die verstandzerfransende Impertinenz" und

    an solch einen Schwachsinn, da kann man/frau nur glauben.

 

 

Die Würde ist demnach ein "sinnloser Begriff", basierend auf dem NICHTS

und der verstandzerfransenden Impertinenz.

 

Ulrich H. Rose vom 29.03.2018

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Und was war vor Kant?

Wenn man die Geschichte der Würde betrachtet, dann dürfte diese mit dem berühmtesten Redner Roms, mit Marcus Tullius Cicero* ihren sinnvollen Anfang genommen haben.

* Cicero war Philosoph, Schriftsteller und Politiker. * 03.01.106 v. Chr., † 07.12.43 v. Chr.

Cicero kann eher als Denker, denn als Philosoph bezeichnet werden.

Cicero wies den Menschen aufgrund ihrer Vernunftbegabung eine besondere Stellung = Würde zu. Hier kann Cicero unterstellt werden, dass er diese Vernunftbegabung wahrscheinlich nur aus hehren Motiven – und nicht aus der Beobachtung seiner Mitmenschen – unterstellt hat. Dieser letzte Satz dürfte richtig sein, wenn man weiß, dass Cicero sagte, dass die Würde nur durch eine sittliche Lebensführung zu erwerben ist.

Demnach sind Cicero auch keine hehren Motive zum Begriff Würde zu unterstellen, sondern der Sinn aus der Verknüpfung mit einer sittlichen Lebensführung. Des Weiteren müsste letztendlich noch die sittliche Lebensführung der damaligen Zeit definiert und in die heutige Zeit – dem Sinn nach -  übertragen werden. Das erspare ich mir, da nicht wesentlich.

 

Leider kommt im Mittelalter ein neuer, ein christlicher Aspekt zum Begriff „Würde“ hinzu, der den Menschen aus der (Gottes-) Schöpfung hervorhebt.

Der Hintergrund ist, dass sich der Mensch – anmaßend - als Ebenbild Gottes = dem NICHTS sieht. Dies ist quasi eine Überhöhung des Selbst aus einer Selbstüberschätzung heraus. An diesem Punkte angekommen darfst Du selbstverständlicher Weise diesen „sich Selbst überschätzenden Menschen“ eine ordentliche Verrücktheit unterstellen.

Zu diesen - sich Selbst überschätzenden Menschen – gehörte eindeutig Immanuel Kant (1724 – 1804), der im Zeitalter der Aufklärung (für mich ist es das Zeitalter der Wirrnis) durch seinen kategorischen Imperativ jedem Menschen und demnach allen Menschen Merkmale unterstellt, die diese ganz sicher nicht haben und auch nicht diesbezügliche Gesetze erfüllen können – auch nicht bei bestem Willen!

 

Dieses Abgleiten – von Sinnvollem durch sittliche Lebensführung nach Cicero – hin zum NICHTS und der Bezugnahme auf das NICHTS (Gott) in selbstgefälliger Überhöhung - hin zum Sinnlosen - wurde dann als Würde in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung* (Declaration of Independence) vom 4. Juli 1776 festgezurrt.  

Dem unwidersprochen – und eher als Vorbild übernommen, da in vielen Teilen vorbildlich – wurde die jetzt „sinnlose Würde" in weiteren Gesetzgebungen festgeschrieben. Beispiel unser Grundgesetz Artikel 1: „Die Würde das Menschen ist unantastbar.“

* hier ein Auszug aus der amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776: „Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: daß alle Menschen gleich geschaffen sind; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; daß dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; daß zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden, die ihre rechtmäßige Macht aus der Zustimmung der Regierten herleiten; daß wenn immer irgendeine Regierungsform sich als diesen Zielen abträglich erweist, es Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen und diese auf solchen Grundsätzen aufzubauen (…).“

 

Mein Kommentar zur amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, die Würde betreffend: Zur Farbgebung: Lügen sind rot, richtig ist grün.

Es ist falsch - es eine Lüge, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.

Es ist eine Lüge, dass es einen Schöpfer gibt der die Menschen mit „gewissen“ unveränderlichen Rechten ausgestattet hat. Wann und wo soll das gewesen sein???

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