Der Verteidiger des Glaubens

Der Verteidiger des Glaubens Joseph Ratzinger

Papst Benedikt XVI

 

Ein Paradebeispiel für "Der blinde Fleck beim Denken"

 

Heute, am 13.05.2019 las ich nachfolgendes Interview von Evelyn Finger mit dem Filmemacher Christoph Röhl.

 

Die Herangehensweise von Christoph Röhl - an Joseph Ratzinger - finde ich Spitze.

 

Das Interview bringt überdeutlich den blinden Fleck beim Denken bei Joseph Ratzinger zutage.

 

Passend dazu ein Bild vom emeritierten Papst aus domradio.de:

 

Der emeritierte Papst Benedikt XVI:

Auch dieses Bild zeigt überdeutlich das zusammengebrochene Weltbild, die zusammengebrochene Glaubenswelt des Joseph Ratzinger. Ein armer alter Mann.

Neuer Dokumentarfilm ​„Verteidiger des Glaubens“ von Christoph Röhl über Benedikt XVI hat Premiere am 14.05.2019.

Nachrichten vom 13.05.2019

 

Aus domradio.de:

Die 90-minütige Regiearbeit des britisch-deutschen Filmemachers Christoph Röhl erzählt laut Ankündigung "die Geschichte eines einsamen Mannes, der einst als Reformer begann, um sich später zum konservativen Weltflüchtling zu wandeln".

 

Aus zeit.de/2019/20/:

Der Regisseur Christoph Röhl arbeitete fünf Jahre an einem Film über Joseph Ratzinger. Ein Gespräch über den deutschen Papst und wie er das Drama seiner Kirche verkörpert

Interview: Evelyn Finger, 8. Mai 2019 DIE ZEIT Nr. 20/2019, 9. Mai 2019

 

Christoph Röhl: "Er wirkte wie ein offenes Buch"

 

DIE ZEIT: Herr Röhl, wann waren Sie zuletzt in einer Kirche?

 

Christoph Röhl: Für Dreharbeiten oder als Tourist?

 

ZEIT: Eigentlich dachte ich mehr an einen Gottesdienst.

 

Röhl: Also aus religiösen Beweggründen war ich noch nie in der Kirche, auch nicht als Kind. Ich bin in Südengland sehr kirchenfern aufgewachsen und von meinen Eltern atheistisch erzogen worden. Natürlich gab es in unserem Dorf in Sussex auch eine Kirche, aber da habe ich mich mit meinem Zwillingsbruder höchstens mal heimlich reingeschlichen, um die Glocken zu läuten.

Christoph Röhl

 

wurde 1967 in England geboren. Nach dem Studium der Geschichte ging er 1990 nach Deutschland und arbeitete als Tutor an der Odenwaldschule. Später wurde er Regisseur. Bekanntheit erlangte er auch mit Filmen über die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule. Zuletzt zeigte das ZDF von ihm das Dokudrama Kaisersturz. Für seinen neuen Kinofilm über Joseph Ratzinger drehte er unter anderem in der Herz-Jesu-Kirche in Berlin.

 

ZEIT: Sie wurden also nicht erst durch die religionskritischen Bestseller der new atheists bekehrt? Deren berühmteste Vertreter, Richard Dawkins und Christopher Hitchens, sind ja in Großbritannien geboren, wie Sie.

 

Röhl: Ich habe Dawkins und Hitchens natürlich gelesen, aber nie ganz verstanden, warum ihre Bücher als so brisant galten. Ich fühlte mich auf jeder Seite bestätigt. Die Offenbarung bestand eher darin, dass es im Westen noch Leute geben sollte, die richtig fromm glauben. Ich selber hatte als Kind weder positive noch negative Berührung mit der Kirche. Aber von meinen Tanten wusste ich, wie schlimm sie in einer Klosterschule gedemütigt worden waren. Und mein Vater, der sich sehr gut mit dem Katholizismus auskannte ...

 

ZEIT: ... der Historiker John Röhl, ein Experte für die Bismarck-Zeit und das deutsche Kaiserreich ...

 

Röhl: ... er war der Inbegriff eines 68ers. Einer von denen, die Joseph Ratzinger als Feinde sah.

DIE ZEIT 20/2019

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 20/2019. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

 

ZEIT: Umgekehrt auch?

 

Röhl: Insofern mein Vater nicht gläubig war, ja. Aber als ich anfing, mich als Filmemacher mit der katholischen Kirche zu beschäftigen, musste ich meinen eigenen Atheismus hinterfragen. Weswegen glaube ich, was ich glaube? Das fragen sich Gläubige ja meistens nicht.

 

ZEIT: Ich fürchte, da irren Sie sich. Wenn man heute mit einem beliebigen deutschen Pfarrer, Theologen oder Bischof über Heil und Erlösung spricht, dann wird er seinen Glauben nicht als etwas Unhinterfragbares präsentieren. Er wird es in aufgeklärter, streitbarer Weise tun. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

 

Röhl: Tut mir leid, ich sehe es anders. Auf mich wirkt die Kirche in Deutschland, etwa im Vergleich zu England, sehr stark und machtvoll. Man identifiziert sich mit ihr.

Verteidiger des Glaubens

Verteidiger des Glaubens

 

Nächste Woche hat in München Christoph Röhls Dokumentarfilm Verteidiger des Glaubens Premiere. Spannend wie im Spielfilm wird Joseph Ratzingers Weg vom jungen Priester zum Papst erzählt und zugleich der Weg der Kirche in die Krise.

 

ZEIT: Vielleicht liegt es daran, dass Sie sich fünf Jahre lang mit Joseph Ratzinger und seinem Umfeld beschäftigt haben. Nächste Woche hat Ihr Dokumentarfilm Defender of the Faith – Verteidiger des Glaubens in München Premiere. Wie kommt ein Atheist dazu, einen Film über den deutschen Papst zu drehen?

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Röhl: Verrückterweise durch die Odenwaldschule, also eine reformpädagogische Lehranstalt. Als ich mich mit dem dort verübten Kindesmissbrauch beschäftigte, um einen Dokumentarfilm und später einen Spielfilm zu drehen, kam ich mit Missbrauchsopfern vom Berliner Canisius Kolleg in Kontakt. Damals war Benedikt XVI. noch Papst, und so entstand die Idee, ob man nicht einen Film über die Kirche machen müsste. Wie bei der Odenwaldschule interessierte mich das Mitwissen und Wegschauen in der allernächsten Nähe der Opfer.

 

ZEIT: Sie haben nun aber keinen weiteren Film über Missbrauch gedreht, sondern über Benedikt XVI., seinen Lebensweg vom jungen Theologieprofessor bis zum "Papa emeritus". Herausgekommen ist auch keine Verteufelung des viel kritisierten Mannes, sondern eine Erkundung seines Glaubens. Noch mal: Was interessierte Sie an ihm?

 

Röhl: Dass er einen ganz bestimmten Typus von Kirchenmensch verkörpert. Ich habe schnell gemerkt, dass man anhand seiner Person, seiner Ansichten, seiner Gesten zeigen kann, wie diese Kirche denkt. Der Film ist keine bloße Biografie, sondern will exemplarisch zeigen, wie der Katholizismus seit den Sechzigerjahren in solche großen Schwierigkeiten geriet, in Widerstreit nicht nur mit der säkularen Welt, sondern mit sich selbst.

"Als Glaubender ist er authentisch"

 

ZEIT: Ratzingers Buch, das ihn 1968 bekannt machte, trug den Titel Einführung in das Christentum, gleich am Anfang schreibt er: "Wer heute über die Sache des christlichen Glaubens vor Menschen zu reden versucht, die nicht durch Beruf oder Konvention im Innern des kirchlichen Redens und Denkens angesiedelt sind, wird sehr bald das Fremde und Befremdliche eines solchen Unterfangens verspüren." Haben Sie diese Fremdheit auch empfunden?

 

Röhl: Ich fand Ratzinger nie fremd oder gar abstoßend, im Gegenteil, sonst hätte ich keinen Film über ihn gemacht. Was ich sah, war ein Mensch, der wirklich glaubt und dessen Glaube keine Show ist. Als er 2013 zurücktrat, als erster Papst seit fast 600 Jahren, kam komischerweise niemand auf die Idee, diese Geschichte zu verfilmen. Sonst blättern die Produzenten durch die Zeitung und optionieren jedes Ereignis für einen Film. Hier nicht. Das überraschte mich. Als ich dann anfing, mir Archivbilder von Ratzinger anzuschauen, war ich als Filmemacher fasziniert von seinem Gesicht, seiner Körpersprache. Er wirkte wie ein offenes Buch.

 

ZEIT: Die ihn lange kennen, beschreiben Ratzinger gern als scheu. Und in Sachen Missbrauch, für dessen Ahndung er als Glaubenspräfekt in Rom zuständig war, gilt er bis heute als Hüter dunkler Geheimnisse.

 

Röhl: Aber als Glaubender ist er authentisch. So lese ich auch seinen jüngsten Brief über den innerkirchlichen Missbrauch, für den er vor allem die 68er verantwortlich macht. Die meisten Katholiken, die so denken, hätten das nie so ungeschützt gesagt – weil sie wissen, wie die säkulare Welt reagieren wird. Ratzinger sagt es dennoch. So wie er auch an die absolute Wahrheit Gottes glaubt und sich nicht dafür schämt, dass er sie glaubt. Davon handelt mein Film: Was passiert, wenn jemand Glaubenssätze für absolut erklärt und dadurch die Wahrheit anderer Menschen verleugnet.

 

ZEIT: Sie meinen, dass er Andersgläubige nicht akzeptierte? Da würde ich widersprechen.

 

Röhl: Nein, ich meine, dass Ratzinger diejenigen Katholiken, die in seinen Augen von der wahren Lehre abwichen, etwa liberale Theologen, schwer akzeptieren konnte, und dass er auch die Opfer von Missbrauch durch Priester lange nicht sehen wollte. Was seinem Bild von Kirche widersprach, das blendete er aus und bekämpfte es. So hat er seine Kirche in die Krise getrieben.

 

ZEIT: Das erste Bild von Ratzinger in Ihrem Film zeigt, wie er nach seiner Wahl zum Papst die Benediktionsloggia betritt, den großen Balkon am Petersdom, um die jubelnden Massen zu begrüßen. Die erste Person aber, die nach ihm auftritt und sich direkt an den Zuschauer wendet, ist der Jesuit Klaus Mertes, bekannt als Aufklärer des Missbrauchs. Er spricht jedoch über den Glauben. Warum Mertes?

 

Röhl: Die missliebigen Priester, die liberalen Theologen und die Missbrauchsopfer im Film sollen nicht als Opfer auftreten, sondern als Verkörperungen anderer Wahrheiten. Wahrheiten, die Ratzinger nicht zulassen konnte, weil er nur an seine eine stringente Wahrheit glaubt. Er allein weiß, wie die Kirche sein muss. Und die Wahrheit der anderen? Man schaut diesen Menschen, die in der Ära Ratzinger zu Abweichlern erklärt oder als Lügner diffamiert wurden, in die Augen und weiß, dass auch sie wahrhaftig glauben und die Wahrheit sagen. Die Kamera lügt nicht.

 

ZEIT: Sie schildern Benedikt als Verteidiger und Verhängnis der katholischen Kirche. Wir sehen einen Mann, der verunsichert ist davon, wie rasant sich die Welt verändert, und Rom absichern will. Wenn man zusieht, wie sich sein Gesicht über die Jahre verändert, hat man den Eindruck, nicht nur sein Aufbruchsgeist kommt ihm abhanden, auch seine Zuversicht. Wäre die Kirchengeschichte anders verlaufen ohne ihn?

 

Röhl: Ich würde mich hüten, alles auf Ratzinger zu schieben, denn ich habe festgestellt, dass viele denken wie er. Und damit meine ich nicht unbedingt Kardinäle und Bischöfe. Der Reflex, die Kirche vor Kritik zu schützen, ist bis heute stark, auch bei ganz normalen Katholiken. Wer kritisiert, wird ganz schnell als Kirchenfeind abgestempelt. Aber bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich sehe dieses Problem keineswegs nur in der Kirche. Dieselbe Kritikabwehr habe ich auch an der Odenwaldschule erlebt. Wir haben die beste Pädagogik der Welt, wir helfen den Kindern gegen das böse Schulsystem, wir sind die Guten! Auch für Ratzinger kommt das Böse immer von außen, teuflisch schleicht es sich in die Kirche ein. Die Idee selber muss rein bleiben, sie ist ihm wichtiger als die Menschen.

"Mein Ratzingerfilm ist kein Missbrauchsfilm"

 

ZEIT: Wie haben Sie es mit solchen Ansichten geschafft, im Innern der Kirche zu recherchieren? Auch der engste Vertraute Benedikts, Erzbischof Georg Gänswein, tritt im Film auf.

 

Röhl: Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich Atheist bin. Und ich war ehrlich neugierig, wollte verstehen. Gänswein hat zwei Stunden für uns vor der Kamera gesessen und uns auch später geholfen. Am Ende hatte ich eine ganze Bücherwand über Ratzinger durchgeackert, war in Irland, Mexiko, auf Malta und in den USA, viele Male in Rom und natürlich in Bayern. In Ratzingers Heimat zu drehen war besonders wichtig, weil ich denke, dass er stets seinen heilen Kinderglauben verteidigt hat. Zu dem Archivmaterial, auf das ich besonders stolz bin, gehören Aufnahmen von seiner Priesterweihe, bei der die Eltern zu sehen sind.

 

ZEIT: Es gibt auch Bilder aus der Zeit als junger Professor. Man hört ihn in der Vorlesung. Man sieht den späteren Tübinger Kontrahenten Hans Küng. Wir erfahren, dass Ratzinger bei den Studenten überaus beliebt war, aber auch, dass er sich immer bang erkundigte, ob sich im Hörsaal Protestierer angemeldet hätten, dann ging er nicht hin.

 

Röhl: Küng dagegen suchte den Streit mit den jungen Leuten, man sieht, wie er sich mit ihnen übers Grundgesetz beugt. Oder man sieht, wie später in Rom der Kardinal Ratzinger in die Glaubenskongregation zur Arbeit geht. Ich bin wirklich glücklich über das Filmmaterial, das uns auch der Vatikan zur Verfügung stellte. Am Ende hatten wir viele Hundert Stunden Film, allein der Schnitt dauerte zwei Jahre, die Arbeit fünf. Zum Glück ahnte ich das alles vorher nicht!

 

ZEIT: Was war das Beste an den Dreharbeiten?

 

Röhl: Als Außenseiter in diese üppige, gewaltig schöne Bilderwelt einzutauchen. Die Kirche und die Liturgie so darzustellen, wie Ratzinger sie sieht, als etwas Heiliges, Strahlendes, in Gold. Ich versuche zu zeigen, was Ratzingers Glaube für ihn bedeutet, nämlich Heimat, Geborgenheit, Familie, Idylle. Achten Sie mal auf den Ruf der Lerche bei der Priesterweihe! Und für den Sonnenaufgang bei Traunstein haben wir stundenlang auf freiem Feld ausgeharrt.

 

ZEIT: Beträchtlichen Raum nimmt im Film der Skandal um die Legionäre Christi ein, eine jener sogenannten neuen geistlichen Gemeinschaften, die besonders reaktionär war.

 

Röhl: Der Gründer Marcial Maciel hat den Orden der Legionäre Christi nach dem Vorbild des Opus Dei aufgebaut. Zunächst brachte er in Mexiko die reichen Eliten auf seine Seite, dann baute er ein Netz von Schulen auf. Auf der Höhe seiner Macht gehörten dem Orden etwa 700 Priester an. Später stellte sich heraus, dass im Orden und an den Schulen vielfacher Missbrauch geschah, und dass Maciel selber ein schlimmer Mehrfachtäter war. Erst mit großer Verspätung hat Ratzinger von Rom aus reagiert und Maciel zumindest entmachtet.

 

ZEIT: In Rom heißt es heute, Ratzinger wollte zeitig gegen die Legionäre vorgehen, wurde aber von Johannes Paul II. daran gehindert.

 

Röhl: Die zeitliche Abfolge und die Dokumente sprechen, wie ich finde, eine andere Sprache. Er reagierte erst, als der Ordensgründer sich offen mit seiner Tochter zeigte. Für Ratzinger waren die Legionäre Retter und Heilsbringer, die die Kirche wieder zur alten Größe zurückführen würden. Das war nicht nur ein persönlicher Irrtum. Auch andere blendeten das Offensichtliche aus. Man sieht hier, wie das System Kirche funktionierte: Es weigerte sich, den Opfern zuzuhören. Das werfe ich aber nicht nur den Hierarchen, sondern auch den ganz normalen Gläubigen vor.

 

ZEIT: Und was ist mit den Verbrechen jenseits der Kirche? Gibt es eine unfaire Fixierung der säkularen Welt auf Verbrechen von Priestern?

 

Röhl: Ich kann dazu nur sagen, dass ich bei der Odenwaldschule angefangen habe. Nicht bei der Kirche. Und noch mal: Mein Ratzingerfilm ist kein Missbrauchsfilm. Aber den Glauben, wenn man der Kirche angehört, sei man irgendwie ein besserer Mensch – den finde ich verquer. Wenn Ratzingers Geschichte irgendetwas beweist, dann, dass das nicht stimmt.

 

ZEIT: Die Sympathieträger Ihres Films sind jene Katholiken, die aus ihrem Glauben keine Superioritätsgefühle ableiten, die frei von Dünkel sind. Haben die Sie ein bisschen bekehrt?

 

Röhl: Nein! Aber es sind für mich Helden.

 

ZEIT: Und was ist mit dem Rücktritt des Papstes? Man kann über die Gründe sagen, was man will, der Schritt war mutig, ja revolutionär.

 

Röhl: Für mich war spannend, dass man einem Vertrauten wie Gänswein die Bestürzung darüber immer noch anmerkt. Er erzählt, wie er zu Benedikt sagte: Aber Heiliger Vater, das dürfen Sie nicht! Und Ratzinger habe sinngemäß erwidert: Doch, sonst schade er seiner Kirche.

 

Hier geht es weiter zu "Warum gibt es 2018 so viele Idioten"

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© Ulrich H. Rose

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